Auf meiner heutigen Tour durch’s Zwischennetz bin ich zufällig auf diesen Blog-Eintrag aus mikas blog gestoßen.
Ziemlich sinnfrei, aber absolut genial: Die Wikipedia kann als “Pseudodateisystem” in das Sytem eingehangen werden
Auf meiner heutigen Tour durch’s Zwischennetz bin ich zufällig auf diesen Blog-Eintrag aus mikas blog gestoßen.
Ziemlich sinnfrei, aber absolut genial: Die Wikipedia kann als “Pseudodateisystem” in das Sytem eingehangen werden
Jetzt kommt die Kür, der Software-Raid0 für /usr und /home soll für einen ordentlichen Performance-Schub sorgen (siehe: Partitionsgeschiebe Vorgeplänkel):
Wie installiere ich grub manuell in den MBR?
Genau das war das jetzige “Problem”. In /dev/hda2 war eine fertige Debianinstallation, die sich vormals unter /dev/hda6 breitgemacht hatte. Aber zu booten war diese noch nicht.
Immer noch im Knoppix (siehe Partitionsgeschiebe #1), war das System recht einfach wieder zum Starten zu bewegen:
Das erste zu erreichende Ziel war eine Sicherung der aktuellen Debian-Installation (hda6, 50GB), eine Umpartitionierung von /dev/hda und der Rücksicherung des Systems in eine kleinere Partition (hda2, 30GB).
So, jetzt war es wider Erwarten doch endlich soweit: Meine nun schon seit einigen Tagen herumliegende 250GB-SATA-Platte (siehe “Hello World”) sollte nun ihren Dienst antreten.
Mit dem angekündigten 500GB Raid-0 wurde es doch nichts und auf den gewünschten “Hardware”-Raid über den Nvidia-Chipsatz (mit dmraid) hat der Device-Mapper anscheinend keinen Bock gehabt. Dmraid gab zwar den im Bios und in der Controllerkonfiguration eingestellten Raid-Verbund zurück, aber der war trotzdem nicht dazu zu bewegen, in /dev/mapper aufzutauchen - und ja: alle benötigten Module waren am Start …
Ok, man will ja weiterkommen.
Also habe ich mir folgendes Prozedere überlegt:
Die neue Platte (250GB Sata) wird als /dev/sdb1 zur Datenplatte unter /var/daten. Dekadenz muss sein *fg*.
Auf hda (100GB Pata) soll der Swap sowie das 30GB große Root-Verzeichnis der Debian-Systeminstallation.
Die verbleibenden 70GB sollen mit /dev/sda (einer 160GB Sata) zum Stripset (also Raid 0) werden und /usr sowie /home beheimaten.
Um es abzukürzen:
- /dev/hda1 wird zum Swap
- /dev/hda2 wird zu /
- /dev/hda3 wird mit /dev/sda1 zu /usr (md0 - Raid 0)
- /dev/hda4 wird mit /dev/sda2 zu /home (md1 - Raid 0)
- /dev/sdb1 wird zu /var/daten
Der Rest von /dev/sda (da sind ja dann auch noch 90GB zu vergeben) bleibt vorerst unpartitioniert. Wenn jemand eine Idee hat, …
Genug Vorgeplänkel, hier nun die Schritte, die mich zu meinem Ziel führen sollten, in folgenden Beiträgen noch einmal einzeln beschrieben:
Kleines Problem #1: /dev/hda2 soll nur 30GB groß werden, das alte Debian-Root war aber auf einer 50GB-Partition (dev/hda6) untergebracht.
Kleines Problem #2: von /dev/hda2 soll man natürlich auch booten können
Kleines Problem #3: für /usr und /home soll je ein Software-Raid als Stripeset angelegt werden (für mehr Power *hoho*)
Also ab dafür:
Partitionsgeschiebe #1 - wie löse ich das backuprestoreundshrink-Problem?
Partitionsgeschiebe #2 - wie löse ich das kleine Boot-Problem?
Partitionsgeschiebe #3 - wie löse ich das kleine Raid-Problem?