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Partitionsgeschiebe #1 |

Das erste zu erreichende Ziel war eine Sicherung der aktuellen Debian-Installation (hda6, 50GB), eine Umpartitionierung von /dev/hda und der Rücksicherung des Systems in eine kleinere Partition (hda2, 30GB).

Also Knoppix (in Version 5.0.1) angeschmissen (”knoppix 2″ am Bootprompt, um das ganze Grafikgeraffel zu umgehen) und nach dem Hochfahren:
// Backup-Partition mounten (das war bei mir die neue Sata-Platte)
# /mount /dev/sdb1
// Backup-Verzeichnis angelegt und hineingewechselt
# mkdir /media/sdb1/backup_hda; cd /media/sdb1/backup_hda

Ich habe /dev/hda6 nun mit Partimage gesichert, dd geht aber natürlich auch:
# partimage -z1 -d save /dev/hda6 debian.img

Jetzt konnte hda geplättet werden. Fdisk musste ran, und hat mir nach ein paar “n” und einem abschließendem “w” folgende Partitionstabelle gezaubert:

   Device Boot      Start         End      Blocks   Id  System
/dev/hda1               1        2977     1500376+  82  Linux swap / Solaris
/dev/hda2            2978      109547    53711280   83  Linux

Der geneigte Leser mag sich nun fragen: warum ist /dev/hda2 jetzt schätzungsweise 50GB groß. Der N00b hat doch geschrieben, die neue Root-Partition soll nur 30GB groß werden?

Richtig :) - Aber da meine alte Debian-Installation auf einer 50GB-Partition untergebracht war, und partimage ein Restore in eine kleinere Partition nicht zulässt müssen wir nun tricksen. Also erst Restore und dann Shrink ;)

Deswegen jetzt der spannende Teil. Wenn das Backup richtig gelaufen war, musste:
# partimage restore /dev/hda2 debian.img.000
fehlerfrei meine Installation nach hda2 zaubern.

Das abschließende “Fertig - alles richtig gelaufen” ließ mich dann auch wieder ruhig atmen. Und nach einem (auch für den nächsten Schritt wichtigen):
# e2fsck -f /dev/hda2
war der Blutdruck dann wirklich wieder im Normbereich.

Jetzt zum nächsten Schritt, hda2 soll ja (wie mehrfach angekündigt) nur 30, nicht aber 55GB groß sein:
# resize2fs /dev/hda2 28G
verschob das Filesystem auf hda2 auf die ersten 28GB. Jetzt noch die Partition selbst verkleineren. Hier half wieder fdisk.

Zuerst hda2 löschen und mit 30GB neu anlegen, dann noch für den späteren Raid die Partitionen für /usr und /home anlegen. Jetzt war die Partitionierung komplett:

   Device Boot      Start         End      Blocks   Id  System
/dev/hda1               1        2977     1500376+  82  Linux swap / Solaris
/dev/hda2   *        2978       66920    32227272   83  Linux
/dev/hda3           66921      115362    24414768   83  Linux
/dev/hda4          115363      193821    39543336   83  Linux

Mit
# resize2fs /dev/hda2 noch kurz die Partitionsgröße auf die vollen 30GB breitgetreten, danach noch schnell den Swap auf hda1 angelegt, und die ersten Vorbereitungen waren abgeschlossen:
# mkswap /dev/hda1

Nur bootfähig war das System noch nicht: Partitionsgeschiebe #2 - wie löse ich das kleine Boot-Problem?

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Noch nix da .. kommentartechnisch gesehen ... :)

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