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syslog auf jedem Gnome-Desktop

Früher hatte ich immer ein Gnome-Terminal auf dem Desktop, in dem mein “tail -f /var/log/syslog” lief.

Irgendwann habe ich dann urxvt als Terminal entdeckt. Das ließ sich optisch peppiger darstellen (siehe das erste Bild unter Screenshots), mich störte aber immer noch, dass ich jedesmal über das Kontextmenü in der Taskleiste manuell auswählen musste, dass das Fenster in jeder Arbeitsfläche auftauchen sollte.

Hier hilft mir ab sofort “devilspie” weiter. Und als Nebeneffekt kann man den Taskbar-Button auch gleich ausblenden und die Anwendung aus dem Taskwechsler [alt][tab] ausnehmen. :)

So bekommst auch Du Dein Super-Syslog:
# apt-get install rxvt-unicode devilspie

Dann die Datei ~/.devilspie/syslog.ds mit folgendem Inhalt anlegen:

(if
   (is (application_name) "syslog")
   (begin
      (pin)
      (skip_tasklist)
      (skip_pager)
   )
)

Um beim Anmelden von Gnome gleich mit dem Syslog beglückt zu werden, benötigt man unter System/Einstellungen/Sitzungen im Aktenreiter “Startprogramme” nur zwei neue Einträge:

  • urxvt -geometry 130×15+244+530 -ip -fg yellow -sh 75 -tint white -title syslog -bl +sb -e tail -f /var/log/syslog
  • devilspie
  • Das Terminal kannst Du natürlich auch gemäß Deinen Wünschen einrichten. Mir gefiel’s so am besten ;)

    Und wer jetzt meint, es gäbe ja auch entsprechende Widgets in gdesklets, …


    Nautilus-Aktionen

    Still und heimlich hat sich in meinem Debian-Etch-Gnome im Menü “System -> Einstellungen” die Option “Nautilus-Aktionen” eingeschlichen (oder ist sie mir nur vorher nie aufgefallen?).

    Da stieg sofort der schon lange schwelende Wunsch wieder in mir hoch, über das Kontext-Menü im Nautilus für das markierte Verzeichnis ein gnome-terminal zu öffnen. Ok, das war vorher schon über die “Nautilus-Scripts” möglich. Aber das ist mir immer zu umständlich zu erreichen gewesen.

    Also in ~/bin/ einen Zweizeiler “terminal_here.sh” angelegt:

    #!/bin/bash
    gnome-terminal --working-directory="$1"
    

    und mit
    $ chmod u+x ~/bin/terminal_here.sh
    ausführbar gemacht.

    Jetzt noch die Nautilus-Aktion selbst erstellt:

    Nautilus-Aktion - Menuepunkt und Aktion


    Nautilus-Aktion - Bedingungen


    und fertig.

    Ab sofort ist im Nautilus-Kontextmenü für Verzeichnisse eine Option “Terminal hier” verfügbar, die genau das macht - ein Gnome-Terminal mit dem übergebenen Verzeichnis als Arbeitsverzeichnis zu starten.


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