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sshfs: Fuse, diesmal sinnvoll

Nach dem letzten (nicht wirlich sinnvollen) Einsatz von Fuse (siehe Wikipedia einmal anders) bin ich jetzt auf sshfs gestoßen (mein Dank geht unbekannterweise an Junichi Uekawa für Big fan of sshfs).

Mit Hilfe von Fuse wird es so möglich, ein Remote-Dateisystem per ssh lokal einzubinden.

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Schockschwerenot um 3:45h

Heute morgen, 3:45h.

Jäh werde ich auf meinem Sofa aus (meinem Gefühl nach) der REM-Phase meines Schlafes gerissen. Im Hintergrund läuft noch der Fernseher, Profilerin Dr. Hillmann berichtet wohl gerade wieder von ihrem schwersten Fall.

Auf dem Couchtisch der Grund für den plötzlichen Wechsel meines Bewusstseinszustandes: das Handy klingelt. Schlaftrunken sehe ich mir die Nr. im Display an: +4936… Mhh. Da wird sich wohl jemand verwählt haben.

Also das Mobile zu Ende klingeln lassen (da hat aber jemand Ausdauer), den Fernseher ausgemacht und die Augen wieder geschlossen. In’s Bett kann ich ja später noch.

Die ersten Schafe waren gerade wieder angetreten, da klingelt das blöde Teil schon wieder. Die gleiche Nummer.

So, denke ich, wenn sich da jetzt jemand vertan hat, kriegt der jetzt trotzdem eine Ansage, und wenn es jemand ist, den ich kenne, dann wird zumindest noch kurz der Bekanntenkreis um ein Mitglied dezimiert.

  • “Ja?”
  • “Jaah”, kam es vielsagend vom anderen Ende der Leitung (mhh Leitung?), “hier spricht die Polizei!”.
  • “Aha”
  • “Sie sind angezeigt worden. Von Ihrem Handy aus ist wiederholt der Notruf angerufen worden.”
  • “Wie soll denn das gehen?”
  • “Indem man nicht auf sein Handy aufpasst!”
  • Ich fühlte mich, ich weiß auch nicht warum, irgendwie auf den Arm genommen.

  • “Aber das Handy liegt doch hier neben mir. Da ist keiner, der mir das entwenden könnte. Und ich selbst war am schlafen …”
  • Jetzt fühlte sich wohl der Beamte ein wenig veräppelt:

  • “Wo sind Sie denn?”
  • “Zu Hause - auf dem Sofa”
  • “Wo SIND Sie denn?”
  • Glaubt der mir nicht?

  • “Zu Hause”
  • Er gibt nicht auf:

  • “Und wo ist das?”
  • “In Arnsberg.”
  • Pause.

  • “Oh”, sagt der, und ich meine ein leises Räuspern vernommen zu haben, “entschuldigen Sie … hier spricht die Polizei in JodWeDe (Ortsname aus Vergesslichkeitsgründen geändert, d. Red.), dann ist uns wohl die falsche Nummer durchgegeben worden. Wiederhören.”
  • Nach dem Gespräch brauchte ich erst einmal eine Minute, um den Puls in den ärztlich vorgegebenen Normbereich zu manövrieren.

    Da klingelt das blöde Handy schon wieder (”so, morgen wirst Du verkauft”). War aber nur die Mobilbox. Ohne Nachricht.

    Ich bin dann wohl um ca. 5:30h endlich wieder eingeschlafen.


    Meep, Meep

    Gerade wenn eine längere Aktion läuft (beispielsweise das Kompilieren eines Kernels), möchte man beim Arbeiten nicht immer nachschauen müssen, ob diese endlich beendet ist.

    Ich behelfe mir mit einem kurzen “Beep” zum Abschluss der Befehlsfolge:
    $ echo -e "\a"
    also beispielsweise
    $ make bzImage; echo -e "\a"

    So übernimmt der Rechner neben der eigentlichen Arbeit auch die Aufgabe, mich akkustisch darauf aufmerksam zu machen, wenn diese abgeschlossen ist.

    Wem das nicht laut genug ist oder wer statt des internen Speakers lieber die Soundkarte quälen möchte, kann stattdessen ja auch “play” aus dem Paket “sox” benutzen, also:
    $ play [Wave-File]
    statt des “echo” eintippern.

    Und wer schon, ohne vorher nachsehen zu müssen, hören möchte, ob die durchgeführte Aktion erfolgreich war, erweitert das Konstrukt einfach - z.B. in der Art:
    $ make bzImage && play ~/daten/jubel.wav || play ~/daten/moep.wav


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