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Murphy’s Law |

Heute war mal wieder ein Tag, der voll nach dem Motto: “Alles was schiefgehen kann, geht auch schief” abgelaufen ist.

Um ca. 10 Uhr ging im Büro das Telefon, ein Rechner hatte seinen Dienst versagt.

Es handelte sich dabei um einen PC, der für die Dokumentation von Geräteläufen eingesetzt wird, ohne den PC steht die Abteilung quasi still. Also war Eile geboten.

Mein Kollege holte schnell den Rechner in die EDV-Abteilung, um das Problem zu analysieren. Schnell war klar: die Festplatte war defekt.

An und für sich noch kein großes Problem. Dann nahm aber das Unglück seinen Lauf:

Wir packten eine Ersatzplatte aus, nur um festzustellen zu müssen: “Mist, Sata”. Eine Pata-Platte war natürlich nicht mehr da.

Anruf beim Lieferanten: Nein, ein Adapter ist nicht da. - Also: Pata-HD kaufen.

Mein Kollege machte sich auch sogleich auf den Weg. Nach ca. 10 Minuten klingelt mein Telefon, mein Kollege am Aparat: “Du, ich glaube, im hinteren Schrank sind doch noch Platten”. Stimmte auch. Mein Kollege konnte also unverrichteter Dinge (zum Glück vor dem Neuplattenkauf) zur Firma zurückfahren.

So, jetzt schnell das Image der Sicherung auf den Rechner zurückspielen. Nachdem partimage seinen Dienst verrichtet und Windows seinen Platz wieder auf hda2 eingenommen hatte, sollte der Bootloader den MBR wieder bevölkern. Lilo wollte aber nicht: “/dev/hda - Permission denied”!? …

Nach viel und zeitaufwändiger Arbeit (falsche Partitionsgrenzen, Windows-Rettungskonsole findet die eigene Windows-Installation nicht, …) konnte endlich mit einer Partition-Image-Bootdiskette ein MBR installiert werden, der auch das auf der Platte befindliche Windows wieder starten wollte (habe nebenbei u.a. noch Bart PE und den ERD-Commander kennengelernt ;) ).

Dass der Rechner (obwohl nach der Aufnahme in die Domain in das Image gesichert) aus der Domäne gelöscht werden musste, um dort wieder aufgenommen werden zu können, erwähne ich jetzt mal nicht.

Wir hatten mittlerweile so ca. 16 Uhr (ungelogen).

Jetzt fehlte eigentlich nur noch der Test der Überwachungssoftware. Die kam nicht auf die Datenbank. Diese war nämlich nach Imageerstellung auf einen extra Server verschoben worden. Credentials waren natürlich nirgendwo zu finden (das kenne ich doch irgendwoher? )

Zum Glück war der Support-Mitarbeiter der Lieferanten-Firma noch telefonisch erreichbar, der das Programm bei uns umgestellt hatte. Der konnte uns die Zugangsdaten aus dem Gedächtnis heraus nennen (mhh - schon komisch, er hatte sie uns aber bei der Umstellung der DB nicht gegeben). Jetzt konnte mein Kollege die ODBC-Verbindung aktualisieren.

Nach dem nächsten Programmstart dann: “Hardlock nicht gefunden”.

Der Dongle steckte aber im Parallelport. Und dort gehörte er auch hin. Der externe Supportmitarbeiter, zum Glück noch am Telefon, eröffnete uns, dass vor einiger Zeit der Dongle am PC ausgetauscht worden wäre. Dabei musste auch ein neues Lizenzfile auf den Rechner gespielt werden.

Das war natürlich auch vor der Imageerstellung :( - Um 19:30h dann endlich die Mail mit der benötigten Datei.

Wir brauchten ungefähr 45 Minuten, um (inkl. einer erneuten Wiederherstellung des Backups aus dem Image) das Hardlock mit der richtigen Lizenz an’s Laufen zu bekommen.

Dabei bastelten wir parallel an einer zweiten Schnittstelle, für die so nebenher von einem weiteren Lieferanten noch die aktuelle Version besorgt werden musste, um diese arbeitfähig zu bekommen (es lebe der 24h-Support).

So, um ca. 21:45 Uhr schließlich liefen dann alle vier Schnittstellen sowie die Dokumentationssoftware wieder.

Kurzes Fazit: Egal, was ein Dienstleister an einem Rechner zu tun hatte: danach gibt’s zukünftig grundsätzlich eine OS-Sicherung. So.

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Noch nix da .. kommentartechnisch gesehen ... :)

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