Es ist ein Kreuz. Wir haben als Datenbankserver für unsere Hauptanwendungen eine Sun V480 inkl. Storedge 3310 im Einsatz.
Doch schon über geraume Zeit haben wir mit dem Storedge (angebunden über SCSI) Probleme. In sporadischen, immer kürzer werdenden Abständen, setzt das Teil aus. Dann ist weder ein Mounten der Volumes noch ein Ping auf das Gerät mehr möglich. Als Ausfallzeitpunkt sucht sich das Gerät generell das Wochenende, bevorzugt eine Zeit zwischen 0:00 Uhr und 2:00 Uhr morgens aus *grml*.
Die Lösung zur Problembehebung ist einfach: Storedge aus- und wieder einschalten, Server rebooten. Nur blöd, dass man zum Ausschalten des Festplattenarrays immer zur Firma fahren muss. Aber man gewöhnt sich ja an alles *gähn*.
Mittlerweile waren auch schon zwei externe Servicetechniker vor Ort. Es wurden Patches eingespielt, Firmware-Updates des SCSI-Controllers durchgeführt, einmal sogar der SCSI-Controller ausgetauscht. Unsere eigenen Patchorgien zähle ich jetzt einmal nicht mit.
Nach dem Technikereinsatz wiegt uns das Storedge dann erst einmal in trügerischer Sicherheit. Monatelang kein Ausfall. Und gerade, wenn die Erinnerungen daran zu verblassen beginnen, bringt uns das Gerät wieder brutal in die Realität der Serverausfälle zurück.
So wie jetzt gerade.
Montag wird wieder ein Servicetechniker aktiviert. Es lebe der Wartungsvertrag.
So, knapp halb vier. Ich geh’ jetzt wieder in’s Bett.
Gute Nacht allerseits…
Achso, zur initialen Kernfrage dieses Beitrages:
Keine Ahnung, warum die EDV immer nachts ausfällt, wahrscheinlich sind diese automatischen Bitschieber einfach nur bösartig. Ich vermute schon länger, dass die ein aktives Eigenleben führen.
16. September 2006 um 13:04
Ja, ich kenne das. Wir sind gerade dabei schaltbare Stromleisten zu implementieren. Was mich allerdings wundert ist, das man die Sun nicht über die serielle Schnittstelle durchtreten kann.