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Heute morgen wunderte ich mich beim Aufruf von google.de, ich bekam grundsätzlich die Internetpräsenz des Webhosters Goneo zu Gesicht.
Ich vermutete zunächst ein Problem mit dem bei mir eingetragenen DNS-Server, doch auch ein Whois auf google.de brachte als Ergebnis Goneo als Besitzer zurück.
Gerade klärte sich dann dieser eigenartige Umstand beim Lesen des Heise Newsticker: Goneo war gestern als Owner der Domain google.de bei der DeNIC eingetragen. Warum, ist allerdings noch unklar.
Naja, zumindest läuft’s jetzt wieder richtig. Und ich bin glücklicherweise für diese Panne nicht verantwortlich ![]()
Der Mensch ist von Natur aus ersteinmal faul (zumindest bin ich das). Und gerade wenn es um das regelmäßige Anlegen von Datensicherungen des eigenen Desktops geht, ist man gerne einmal etwas nachlässig (zumindest bin ich das…).
Aus diesem Grund habe ich nach einer Lösung gesucht, die es mir unter Debian Etch ermöglicht, auf meiner USB-Platte automatisch Backups anzulegen, sobald ich diese an den Rechner anschließe und einschalte.
Und weil ich nicht nur praktisch veranlagt bin, sondern auch auf Ästhetik achte (*g*), sollte das Ganze nicht einfach nur im Hintergrund laufen und irgendwelche Logfiles füllen, sondern auch dezent akkustisch und visuell auf sich aufmerksam machen.
Gestern war Kyrill aktiv - was sich wie ein Softwarepaket für KDE anhört, war der größte Orkan in Deutschland in den letzten 20 Jahren. Böen bis zu 150km/h, gesperrte Brücken, der Bahnverkehr wurde komplett eingestellt, …
… und ich war zusammen mit einem Kollegen mit dem Dienstwagen bei einem Arbeitskreis “Datenschutz im Krankenhaus”. In Düsseldorf. Die Veranstaltung selbst war ja schon recht interessant, viel interessanter waren jedoch Hin- und Rückweg.
Das kommt davon, wenn einem beim System-Upgrade mit apt das Raid unter “/var” aussteigt:
dpkg: Fehler beim Parsen, in Datei »/var/lib/dpkg/available« nahe Zeile 1:
EOF nach Feldname »«
E: Sub-process /usr/bin/dpkg returned an error code (2)
War aber zum Glück nichts Tragisches. Die defekte Datei konnte mit der Befehlsfolge:
# dpkg --clear-avail
# apt-get update
wieder zum Leben erweckt werden.
Schlimmer war, dass sich einige Pakete in ihren untereinander bestehenden Abhängigkeiten verfingen und eine erneute Installation verweigerten. Es half kein “apt-get - -reinstall install …”, kein “apt-get -f install …”, kein …
Erst das komplette Löschen der betroffenen Pakete mit einer anschließenden manuellen Neuinstallation half den Paketen wieder auf die Sprünge.
Und wenn MySQL-Datenbanken auf einem Server laufen, bei dem “/var” stehenbleibt, sollte der Admin tunlichst nicht vergessen, nach dem erfolreichen Wiederbeleben des Mountpoints “mysqlcheck” auf die Datenbanken abzusetzen. Ansonsten kommt es u.U. zu sehr interessanten Nebenwirkungen bei den Applikationen, die mit diesen Datenbanken arbeiten ;).
Auf meiner heutigen Tour durch das Zwischennetz bin ich auf die Linux-Distribution: “Damn Vulnerable Linux” gestoßen.
Die Distribution beschreibt sich selbst als “The most vulnerable and exploitable operating system ever!”
Ist das genial?!
Der wirkliche Sinn der Distribution erschließt sich jedoch spätestens mit einem Klick auf: “What is DVL?“
Seit meiner Neuinstallation von Debian Etch gestern trat bei Evolution das merkwürdige Verhalten auf, dass dieser trotz der Erreichbarkeit der Mailserver grundsätzlich im Offline-Modus startete.
Weder der übergebene Startparameter “- -online” noch die Überprüfung des GConf-Schlüssels /apps/evolution/shell/start_offline brachten eine Lösung des Problems.
Ich installiere nach dem Plattencrash (siehe Grub loading, please wait…) auf meinem Desktop gerade die Debian Etch neu.
Und weil alle danach schreien, und es augenscheinlich ein K.O.-Kriterium in Distributionstests diverser Zeitschriften ist, dachte ich mir, ich benutze einfach einmal den grafischen Installer.
Mmmh - bunter als die Curses-Oberfläche. Aber sonst?
Umständlich, finde ich. Überall doppelklicken statt Enter zu drücken. Da bin ich mit der Tastatur schneller. Gerade beim Partitionieren.
Oder habe ich etwas übersehen?
“Error 17″
So steht’s nach dem Anschalten auf meinem Desktop-Monitor, /dev/hda klackert (oder summt wie ein Modem, je nachdem was ihr gerade besser gefällt)
Ist nicht so schlimm. War nur /boot, / und die Hälfte des Raid0 von /usr und /home darauf. *grmpf*
Naja, zum Glück sind die meisten Daten auf einer anderen Platte und /home ist gesichert.
Bislang habe ich immer “pushd” und “popd” benutzt, um auf der Bash zu einem Verzeichnis und dann wieder in das Ausgangsverzeichnis zurückzuspringen.
Sehr umständlich, außerdem denkt man sehr oft im Vorfeld nicht daran, dass man noch einmal in sein Ursprungsverzeichnis zurückwechseln muss.
Viel einfacher funktioniert das Verzeichnis-Hopping mit
$ cd -
Mit diesem Befehl springt der Basher zu dem Verzeichnis, aus dem er mit dem letzten “cd” gekommen ist.
Weitere eingegebene “cd -” lassen einen zwischen den letzten beiden aktiven Verzeichnissen hin- und herspringen.
