Weil’s mir jetzt schon zum zweiten Mal passiert ist, dass ich auf einem Etch-Server SpamAssassin nicht übersetzt bekam, hier ein kleiner Tipp, wie sich auf einem frischen System Spamassassin aus dem CPAN-Repository fehlerfrei installieren lässt.
Möchte man nämlich über die “Perl-Shell” (# perl -MCPAN -e shell) auf einem frischen Debian-System SpamAssassin installieren, läuft der “make test” auf Fehler, wenn die Shell als Root läuft, beispielsweise:
t/spamc_optC……………….. Not found: reported spam = Message successfully reported/revoked
# Failed test 2 in t/SATest.pm at line 662
[...]
t/spamc_optL………………..# Failed test 1 in t/spamc_optL.t at line 20
Not found: learned spam = Message successfully un/learned
# Failed test 2 in t/SATest.pm at line 662
Um den Spamkiller trotzdem erfolgreich im System aufzunehmen, sind nur folgende Schritte nötig:
Die Installationsroutine hat unter /root/.cpan/build ein Unterverzeichnis zu SpamAssassin angelegt, in dem die Source abgespeichert sind.
Dieses Verzeichnis verschiebt man nun in das Verzeichnis eines “normalen” Benutzers, bei mir lief das so:
# cd /root/.cpan
# cp -R Mail-SpamAssassin-3.2.3-Fiybjf /home/stefan/sa
# chown -R stefan.stefan /home/stefan/sa
Jetzt konnte ich, als “stefan” angemeldet SpamAssassin einfach übersetzen:
$ cd ~/sa
$ perl Makefile.PL
$ make
$ make test
Nachdem der Testlauf (hoffentlich) erfolgreich durchgelaufen ist, braucht’s aus dem Installations-Verzeichnis nur noch ein als root abgesetztes: “make install”.
Danach kann man sich wieder anderen, wichtigen Dingen zuwenden.
20. Oktober 2007 um 18:53
Hat geholfen, dein Tipp. Und war einer von denen, die nach vielen Stunden testen endlich die Loesung brachten. Danke.
13. Juni 2008 um 15:31
Thanks for this tip. It was very helpful.