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Unter Linux gibt’s nichts auf die Ohren

… zumindest keine DRM-freie Kauf-Musik von den großen Musikportalen. Naja, beinahe.

Hier meine Checkliste:

iTunes
Apple verkauft die Songs aus dem iTunes-Store nur über das gleichnamige Programm. Und das läuft nur unter dem OS aus Redmond oder halt unter Mac OS.

musicload
Systemvoraussetzung: Windows. Oder um es mit den Worten aus der FAQ von musicload zu sagen:

“Um auf die Seite von Musicload zugreifen zu können ist ein entsprechend ausgestatteter PC mit Internet Explorer ab Version 5.0 sowie ein Windows-Betriebssystem (Windows 2000, Windows XP oder Windows Vista) erforderlich.”

musik.web.de
Auch hier soll sich musik.web.de einmal selbst äußern:

“Bitte beachten Sie: Nur für Betriebssysteme ab Windows XP SP2 geeignet!”

Napster
Napster (früher eher als unrühmlicher Dienst für illegale Tauschgeschäfte bekannt, zumindest sahen es die Musik-Labels so) hat sich mittlerweile in die Riege der meisten anderen Musikdienste eingereiht:

Software nur für Windows, Titel alle DRM-geschützt.

saturn-download.de
Man ahnt es bereits:

Neben der Voraussetzung: “PC mit Soundkarte und Boxen” (ok, das hätte ich hinbekommen):

“Betriebssystem Windows 98SE, Windows ME, Windows 2000 oder Windows XP”

Amazon
Abgesehen davon, dass sich das Download-Portal von Amazon noch in der Beta-Phase befindet, ist aber auch hier schon zu lesen, dass iTunes oder der Mediaplayer benötigt werden, um mit dem “Amazon MP3 Downloader” arbeiten zu können. Und auch den Downloader selbst gibt es nur als Windows- oder Mac OS X-Version.

Aber zumindest DRM-frei ist es hier.

AOL
AOL verlangt, was sollte man anderes erwarten auch Windows und Media-Player.

media online
mediaonline macht es auch nicht anders. Ich erspar mir, auch hier zu sagen, dass man auf jeden Fall Windows benötigt, wenn man das Download-Portal nutzen möchte ;)

Connect Europe
Auch Sony macht’s nicht besser:

“We have performed a basic system check and detected that your system is not compatible with the CONNECT service. ”

Aber schlussendlich (wir wollen dem Happy End ja nicht im Wege stehen), bin ich dann doch noch fündig geworden:

Akuma
In den FAQ endlich die erlösende Angabe:

“Sie können akuma mit allen Computersystemen und Browsern nutzen, die Installation einer speziellen Software ist nicht notwendig.”

Und auf datenschutz.net gibt es auch eine kurze, positive Rezension zu Akuma.

Zwar nicht besonders günstig (bisher habe ich Songs zwischen 89 Cent und 1,19 € gefunden), aber

es geht doch.


Vacation-Benachrichtigungen über eGroupware einrichten

Hier ein Mini-Howto, wie eGroupware in Verbindung mit dem Cyrus IMAPd eingerichtet werden muss, um eMailfilter und Abwesenheitsnotizen benutzen zu können.

eGroupware erstellt dazu sogenannte Sieve-Scripts auf dem IMAP-Server. Diese Sieve-Scripte filtern eingehende eMails und ermöglichen es, auf bestimmte Nachrichten zu reagieren.

So kann man also beispielsweise durch den eMail-Server automatisch eine Abwesenheitsbenachrichtigung an einen Kunden verschicken lassen, wenn dieser einem eine eMail schickt, während man selbst auf Mallorca in der Sonne liegt. (Herrliche Vorstellung - zumindest das mit Mallorca :) )

Eigentlich ist die Umsetzung sehr simpel:

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Demo gegen Vorratsdatenspeicherung

Auf golem.de wurde gerade berichtet, dass am letzten Wochenende in Berlin mehrere tausend Teilnehmer unter dem Motto: “Freiheit statt Angst - Stoppt den Überwachungswahn” gegen die Pläne der Regierung zum Bundestrojaner, zur Vorratsdatenspeicherung sowie zur staatlichen Überwachung demonstrierten.

Ich stehe voll hinter der Idee dieser Demo, doch leider haben sich wohl auch ein paar Leute danebenbenommen. Und das mindert die Aussagekraft der kompletten Veranstaltung in meinen Augen erheblich. Schade.


Ist das noch normal?

Die Industrie ist verrückt, die Regierung ist verrückt … und wir machen mit.

Früher war alles so einfach: Eine Schallplatte lief auf jedem Plattenspieler, es hörte sich maximal ein wenig seltsam an, wenn man vergessen hatte, nach der Single die UPM von 45 wieder auf 33 zu stellen. Eine Magnetbandkassette (egal ob Chrom oder Eisen) lief in jedem Abspielgerät, sogar Daten durfte man mit seiner Datasette auf eine handelübliche Kassette spielen (selbst das Kopieren der Daten mit einem Doppel-Kassettendeck funktionierte *g*). Man kaufte sich einen Fernseher nach dem Kriterium Preis/Größe. Ein Farbfernseher war “abwärtskompatibel zum Schwarzweiß-Film… Man bezahlte bar, per Scheck, oder Überweisung.

Und das Ganze lief für viele(!) Jahre hervorragend. Doch heutzutage …

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^(regexp-ausdrücke online testen){1}[!]*$

Heute war endlich einmal wieder ein Tag zum ausspannen. Naja, auf Kosten einer dicken Grippe …

Aber das hatte zumindest den Vorteil, dass ich die ganzen, schon seit Wochen liegengebliebenen Fachzeitschriften in Ruhe studieren konnte.

Und in ct’ 18 fand ich dann auch einen “musterhaften” Link unter “Websites aktuell”, den ich Euch nicht vorenthalten möchte:

Unter http://erik.eae.net/playground/regexp/regexp.html findet sich nämlich ein Online-Auswerter für Regular Expressions, in dem auf einfache Weise nach Angabe eines Musters und eines zu testenden Textes nachvollzogen werden kann, ob der Ausdruck wie gewünscht funktioniert.

Hier, für die eher visuellen Typen, noch schnell ein Screenshot:


Schwer praktisch und von jetzt an in meiner “Bookmarks Toolbar”.


eGroupware und SyncML die 2te

Nachdem wir bei uns in der Firma (sollte man ein Krankenhaus als solche bezeichnen?) beim letzten Versuch, über SyncML unsere Termine, Kontakte und Aufgaben zwischen PDA und eGW abzugleichen, keine guten Erfahrungen gemacht hatten (http://blog.computer-tipps.info/2006/10/31/egroupware-und-syncml/), wollten wir unser Glück mit eGW in Version 1.4.001 noch einmal versuchen.

Nach einer vorab durchgeführten Komplettsicherung des PDA (in Form eines Dell Axim X3) und der anschließenden Installation des aktuellen Funambol-Clients für Pocket-PC ging es dann los …

… und siehe da: Es war kein Mangel beim Datenabgleich festzustellen. Die Kontakte werden korrekt (inkl. aller Daten) abgeglichen, das gleiche gilt für Termine und Aufgaben.

Sogar der mehrfache Abgleich funktionierte wie gewünscht. Einzig die gemachten Notizen werden noch nicht abgeglichen.

Aber trotzdem kommt jetzt noch ein Haufen Arbeit auf mich zu :(

Nein, nicht wg. eGroupware. Eher wegen meiner Schusseligkeit. Man sollte seine privaten Termine nämlich auch im PDA als solche kennzeichnen, wenn diese nach einem Abgleich mit der Gruppenware nicht auch den Kollegen der Abteilung zur Verfügung stehen sollen.

Als kleinen “Workaround” habe ich jetzt erstmal das Leserecht auf meine öffentlich deklarierten Termine für meine Kollegen entfernt. Muss ja nicht gleich jeder meine ganzen Rendezvous kennen *g*

Mittlerweile wird die Groupware schon sehr umfassend genutzt. Neben den “Standards” eMail, Kontakt- und Terminverwaltung, werden bei uns auch Ressourcen (Schulungsräume, Dienstwagen, …) online verwaltet (obwohl es dort scheinbar noch ein Problem bei der Vergabe für die Buchungsberechtigungen gibt), Nachrichten werden genutzt und MyDMS ist für das Formularmanagement im Hause verantwortlich. Auch wenn beim letztgenannten Modul noch viele (Kinder-)Krankheiten zu beheben sind. Das Wiki und das Dateimanagement sollen in Zukunft voraussichtlich auch noch eingerichtet werden. Das Projektmanagement haben wir uns noch nicht angeschaut, könnte aber auch eine Option werden.


SSL-Verschlüsselung für den Apache 2

Ich weiß, Anleitungen, wie man für den Apache-Webserver eine SSL-Verschlüsselung einrichtet, gibt’s im Web zu Hauf.

Doch in der letzten Zeit stehe ich oft vor eben dieser Aufgabe, und jedesmal suche ich wieder meinen schlauen (digitalen) Zettel mit der Syntax zu openssl.

Deswegen (nicht nur für mich) jetzt mein eigenes kleines “Howto”, bezogen auf den Apache2.2 in Etch, aber natürlich auch auf andere Häuptlinge anwendbar:

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“Seite kann nicht angezeigt werden” - Der Internet-Explorer und SSL…

Der Internet-Explorer, die reichhaltige Eigentümlichkeitsansammlung.

Seit neuestem ärgert(e) der IE6 die Benutzer in unserem Netzwerk, wenn diese auf “HTTPS-gesicherte” Seiten, also SSL-verschlüsselte Seiten in unserer DMZ zugreifen wollten. Lapidar meldete dieser sporadisch: “Diese Seite kann nicht angezeigt werden. … Versuchen Sie es später noch einmal …”.

Wenn die Seite mit F5 aktualisiert wurde, stellte sie der Browser ohne Fehler sofort dar.

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Vacation-Script mit Sieve

Ich habe vor ein paar Tagen einen neuen Mailserver (Postfix 2.3.8-2, Cyrus 2.2.13) auf Basis von Debian Etch für unsere Firma aufgesetzt.

Als kleines Bonbon wollte ich (auch weil es sich über eGroupware für die Benutzer einfach verwalten lässt) die Verwendung von Sieve-Scripte ermöglichen.

Sieve-Scripte ermöglichen dem IMAP-Server, Filter auf eMails anzuwenden.

So kann beispielsweise eintreffender Spam direkt in ein entsprechendes Unterverzeichnis des Users geschoben werden, bestimmte eMails direkt weitergeleitet oder zurückgewiesen werden. Oder man kann eben automatisch Abwesenheitsbenachrichtigungen an den Absender einer eMail zurücksenden. Und das alles serverbasiert, also ohne Beteiligung eines Mail-Programmes. (Mehr dazu beispielsweise in der Wikipedia unter: sieve).

Erste Tests, eMails aus Mailinglisten oder Spam direkt in Unterordner einsortieren zu lassen, klappten auch einwandfrei. Nur bei Rejects oder Vacation-Nachrichten weigerte sich Cyrus beharrlich, eine eigene Mail zu erzeugen.

Stundenlange Internetrecherchen und viel Bastelei richteten vorerst garnichts aus. Bis ich gestern abend zufällig auf den Hinweis stieß, Cyrus mit Postfix nicht über TCP-Ports sondern über Sockets kommunizieren zu lassen.

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