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Windows XP -1, Ubuntu +1

Seit gestern ist es soweit: Ich habe auf dem Rechner meines (nicht wirklich computer-affinen ;) ) Vaters Windows XP durch Ubuntu 7.10 ersetzt. Und trotz aller Skepsis heute sein erstes Fazit:

“Ich habe bisher alles direkt gefunden, was ich brauche. Das ist ja gar nicht kompliziert. Und es funktioniert auch alles”.

Und um gerade noch ein paar Fragen per Telefon beantworten zu können, habe ich auch gleich die Performance des VNC über das Internet getestet: Man könnte damit zwar kein Rennen gewinnen, aber es ist durchaus einigermaßen fluffig zu bedienen.

Warum die ganze Aktion?

Ich brauchte von der bisher aktiven XP-Installation das Administrator-Passwort, um den am Rechner angeschlossenen Drucker für das Laptop meines Vaters freigeben zu könnnen. Darauf angesprochen, zeigte das Gesicht meines Vater einen etwas verlegenen Gesichtsausdruck (”Was brauchst Du??”).

Ok, von der SystemRescueCD gebootet, die SAM von XP weggesichert, und mit chntpw das Admin-Passwort zurückgesetzt.

Beim nächsten Versuch, das System wieder zu booten: Restart vor dem Erscheinen des Bootscreens. Mhh. Ok, vielleicht kann er die veränderte SAM-Datenbank nicht verarbeiten. Also Restore aus der Sicherung. Keine Änderung.

Ich kürze den Rest der Berichterstattung zu den Fehlerbehebungsversuchen mal ab:

Nach insgesamt ca. 4 Stunden erfolgloser Bastelarbeit durfte dann (nach ein bisschen Überzeugungsarbeit) Ubuntu auf die Platte. Nach der Einrichtung der Programme noch das Anwendungsmenü auf die wesentlichen Sachen zusammengestutzt,und eine Einstiegsschulung durchgeführt. Fertig.

Jetzt ist mein Vater zufrieden. Und ich auch. Und meiner Mutter machte der Wechsel vom Windows-Solitaire zu “AisleRiot” auch nichts aus. Puhhh. *g*

Achso, und der über Cups freigegebene Drucker arbeitet auch über das auf dem Notebook installierte XP einwandfrei. Und das, ohne vorher eine Authentifizierung einzufordern. Nur schade, dass das ein dienstliches Notebook ist. Sonst gäbe es noch eine Windows-Installation weniger…


Winboard-lose Zeit

Nach einer Umstellung mit Hindernissen lief das Forum von winboard.org eigentlich sehr gut. Die Auslastung war niedrig, die Serveranbindung schnell, alles im grünen Bereich.

Doch vor ca. 15 Minuten dann wieder die Hiobsbotschaft: Server down. (Unsere Vermutung: ein Defekt des SATA-Controllers).

Wieder der Hauptserver des Forums.

Und wieder einen Support-Auftrag an den Hoster.

Und wieder warten. Mal sehen, wann das Board wieder oben ist.

Alle anderen Bereiche: download.winboard.org, video.winboard.org, blog.winboard.org, wiki.winboard.org, … laufen aber. Und hoffentlich auch dauerhaft ;)

Edit
1 Stunde später: Da war Hetzner mal so richtig schnell. Server komplett neu, HDs und NICs ausgetauscht. Server läuft wieder. Grund für den wiederholten Ausfall waren laut Support-Mitarbeiter Temperatur-Probleme der CPU.

Wird wohl Zeit, dass wir die Serverüberwachung wieder an den Start bringen…


screendump - Ich sehe was, was Du auch siehst

Screendump ist ein kleines Shell-Helferlein aus dem Paket console-tools, mit dem sich der Inhalt der lokalen Konsolen anzeigen oder speichern lässt.
screendump -s 1 >screenshot_01.txt
beispielsweise speichert einen “Screenshot” der ersten Konsole /dev/tty1 nach screenshot_01.txt

Praktisch.


winboard.org - Auf zu neuen Servern

Das wird mal wieder ein arbeitsreiches Wochenende. Winboard migriert auf eine neue Serverstruktur.

Aktuelles dazu werden wir im Winboard-Blog veröffentlichen.

Hier noch der: Info-Post von Pascal zum Thema.

Feedback und Anregungen bitte: hier

Und für den, den es interessiert, was “hinten” rauskommen soll:

Winboard-Redesign



Ich liebe Lokalradio 3

Heute morgen in den Nachrichten unseres Lokalradios (sinngemäß):

“Die durch die Sturmflut Tilo angerichteten Schäden an der Nordseeküste fielen unglücklicherweise glimpflicher aus, als befürchtet.”

:)


Einrückungen bei Paste nach vi verhindern

Welcher vi-User kennt das nicht: Beim Einkopieren von Textteilen aus dem Zwischenspeicher in das Editorfenster werden jeder Zeile Tabulator-Zeichen vorangestellt, der eingefügte Text sieht aus, als hätte jemand kräftig den Monitor geschüttelt. Eine Menge Nacharbeit ist dann i.d.R. angesagt.

Doch es geht auch einfacher.

Bevor der im Zwischenspeicher gehaltene Text in die aktuell bearbeitete Datei eingefügt werden soll:

  • wechselt man mit ESC in den Kommando-Modus und
  • setzt “:set paste” als Kommando ab.
  • Drückt man nun wieder auf “i” um in den Einfügen-Modus zu wechseln, sollte in der Statuszeile die Angabe “- - INSERT (paste) - -” erscheinen, der dann aus dem Speicher eingefügte Text sollte ohne Tabs im Editorfenster auftauchen.

    Das Kommando “set nopaste” setzt das Verhalten wieder zurück.

    Das Ganze lässt sich auch noch einmal vereinfachen:

    Man öffne die Datei /etc/vim/vimrc.local und füge hier die Zeile:
    set pastetoggle=<F8>
    ein.

    Beim nächsten Aufruf von vi(m) reicht ein Betätigen der Taste F8 im Insertion-Modus, um zwischen den Paste-Modi zu wechseln.


    Vorratsdatenspeicherung und TK-Überwachung durchgeboxt

    Abstimmungsergebnis.

    Willkommen, Großer Bruder.

    Weiteres bei: Heise


    Minitip - PDF-Drucker unter Debian einrichten

    Ich wollte mir gerade unter Debian Lenny einen PDF-Drucker einrichten, erinnerte mich aber nicht auf anhieb, wie sich die generierten Druckdateien meines unter Cups eingerichteten Postscript-Printers auch automatisch an geeigneter Stelle mit der Endung PDF abspeichern ließen.

    “cups-pdf” hieß die Lösung.

    Zum vollständigen Beitrag »


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