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Minitip - Maximale Netzwerkverbindungen hochsetzen

Nach unserer Server-Umstellung von Winboard (siehe z.B. “winboard.org - Auf zu neuen Servern“), stieg auf einmal Server02 aus.

Im Logfile tauchten jede Menge Einträge der Art:
Dec 1 11:00:58 server02 kernel: ip_conntrack: table full, dropping packet.
auf.

Diese Meldung sagt eigentlich nur aus: da werden mehr IP-Verbindungen benötigt, als vom System zur Verfügung gestellt werden können.

Die Folge sind Verbindungsprobleme über das Netzwerk zum Server.

Nach dem Ermitteln des Verbindungs-Limits mit:
# sysctl net.ipv4.ip_conntrack_max
net.ipv4.ip_conntrack_max = 65536

lässt sich das Limit dann ganz einfach mit:
# sysctl -w net.ipv4.ip_conntrack_max=131072
net.ipv4.ip_conntrack_max = 131072

höher setzen.

Und damit das auch nach einem Neustart noch entsprechend eingestellt ist, erweitert man einfach die Datei /etc/sysctl.conf um den Eintrag:
net.ipv4.ip_conntrack_max=131072


Podcasts und Youtube mit Miro

Lange habe ich mich gewehrt, doch jetzt habe ich doch noch Videocasts und Konsorten für mich entdeckt.

Ich konnte mich bisher nie für die Filmchen, die Hans und Franz in meist nicht sehr überzeugender Qualität (sowohl technischer als auch inhaltlicher Art) in Videoportale wie youtube.de, myvideo.de oder video.google.de einstellt, begeistern. Ok, es gibt sicherlich einige Highlights (wie z.B. “Der Bonker” von W. Moers oder “The Day The Routers Died“), aber da stolpert man eher durch Zufall drüber. Ein mehr oder weniger gezieltes Durchstöbern eines solchen Portals oder des Internets nach diesen Miniclips oder anderen Podcasts wäre mir nie eingefallen.

Doch ein
# aptitude install miro
unter Debian Lenny hat das - zwar nicht grundlegend, doch zumindest ein wenig - geändert.

Youtube ist immer noch nicht mein Freund, aber Videocasts wie der von mopeten.tv, BSoD oder der von Quarks & Co. gefallen mir zunehmend.

Für nostalgische Tage habe ich auch den Computer-Club als Videocast wiederentdeckt.

Und für meine Kinder gibt’s die Casts von “Sendung mit der Maus”, “Kopfball” oder “Wissen macht Ah!”.

Bei Miro handelt es sich um einen freien “Internet-TV und Video-Player”, bei dem sich über Video-Portal-Grenzen hinweg nach online gestellten Filmen suchen lässt.

Diese werden heruntergeladen und in einer lokalen Medienbibliothek abgespeichert.

Anders als bei Joost ist Miro jedoch nicht auf lizenzierte Inhalte bestimmter Sender begrenzt, sondern es lässt sich jeder RSS-Feed von Video-Podcasts einbinden.

Und so sieht’s aus:

Screenshot von Miro



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