Es hätte ein so schöner Tag werden sollen.
Endlich stand am Dienstag der schon lange geplante Schritt der Servervirtualisierung bei uns im Krankenhaus an.
Folgende Maschinen, jeweils auf grundverschiedener Hardware lagen zur Virtualisierung auf Xen-Server an:
- 4 Maschinen mit Debian Etch (Schnittstellen-Server und Rechner mit Diensten für die Benutzer im Netz)
- 1 Maschine mit Windows 2000 Prof. (Schnittstellen-Rechner)
- 2 Maschinen mit Windows Server 2003 (ein MSSQL-Server, ein Lizenz- und Printserver)
- 2 Maschinen mit Windows Server 2000 (Domain-Controller)
Alles war fertig vorbereitet, der Zeitplan war erstellt, die Downzeiten im Haus bekannt gemacht, es konnte also losgehen.
9:00 Uhr
Zwei HP DL-380 standen bereit, die in jeweils 15 Minuten mit der aktuellen Citrix-Xen-Server Version 4.0.1 bestückt wurden. Als Speicherort für die virtuellen Maschinen dient das iSCSI-Storage PS-100e von Dell (ehemals Equallogic), das mittlerweile seit Januar zuverlässig seinen Dienst bei uns versieht.
10:00 Uhr
Nach weiteren Vorbereitungen ging es dann los.
Die vier ersten Migrationen, bei der die Debian-Installationen teils über partimage, teils über dd in ihre neue Heimat übertragen wurden, liefen fehlerfrei durch. Nach dem Anpassen der Grub-Konfiguration, der fstab und der Benennungsregeln für die Netzwerkinterfaces von udev fuhren die Kisten einwandfrei hoch.
13:30 Uhr
Jetzt sollten die Windows-Rechner an die Reihe kommen …
… und da fing das Martyrium an …
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