Die Migration auf Xen Server lief ja nicht wirklich glatt (einen Teil des Schadensberichtes findest Du: hier).
Mittlerweile hatten wir jedoch ein wenig Zeit, uns mit dem System ein wenig intensiver auseinanderzusetzen, außerdem haben wir Xen mittlerweile auch schon von 4.0.1 auf 4.1 hochgezogen.
Und so schlimm der Einstieg auch gewesen sein mag, mittlerweile sind wir sehr zufrieden mit dem Virtualisierer. Die Performance ist top, Xen-Motion funktioniert ausfallfrei, das Aufsetzen neuer Maschinen funktioniert auch.
Das Xen-Center, der GUI-Dreh-und-Angelpunkt, arbeitet zuverlässig.
Aber so ein paar Sachen gefallen auch nicht 100%ig:
Die Einbindung der Xen-Server in’s SAN sollte normalerweise mit zwei gebündelten NICs auf 2GBit erfolgen, das kann Xen leider noch nicht, auch für die virtuellen Maschinen kann man keine physikalischen Leitungen bündeln. Aber wenigstens kann ein Failover konfiguriert werden. Als Betriebssystem für Xen hat Citrix ein Redhat druntergepackt, vielleicht werden wir da mal auf OS-Ebene etwas rumtesten. Da bleibt halt nur die Frage, was bei einem Upgrade auf die nächste Version passiert.
Die Einbindung des iSCSI-Storage klappte zwar auch unter 4.0.1 schon einwandfrei, aber erst, nachdem wir den Xen-Servern auf der Konsole manuell eine IP für die NIC aus dem SAN vergeben hatten. Diese Konfiguration wurde dann beim Upgrade auf 4.1 wieder zurückgesetzt, so dass auch da wieder ein wenig Handarbeit anfiel.
Ansonsten sind wir auf die nächsten Versionen gespannt.
Für alle Interessierten, die sich mal ein “Bild” vom Xen-Server machen möchten, hier ein paar Screenshots aus der bei uns rennenden Version 4.1:



















28. April 2008 um 22:02
danke fuer die alle screenshots! war mir sehr nuetzlich um eine vorstellung von der XEN software center zu machen.