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nopaste-Service für die Shell

Gerade auf [pimp my shell] gefunden:

sprunge.us ermöglicht es, direkt aus der Shell einen Beitrag auf dem “nopaste-Service” zu posten, sprunge.us liefert die URL zurück auf die Shell.

Auf sprunge.us steht, wie es geht.

Ich habe mir das ganze noch ein wenig vereinfacht und ~/bin/nopaste mit folgendem Inhalt angelegt:
#!/bin/bash
curl -F 'sprunge=< -' http://sprunge.us

Jetzt kann ich simpel mit
$ echo foobar | nopaste
“nicht einfügen”.

Sehr praktisch.


SSH-Schlüssel für Debian aktualisieren

Mittlerweile habe ich endlich alle Debian-Systeme patchen können, das Beheben der openssh-Sicherheitslücke war mit
# aptitude update && aptitude dist-upgrade
und dem Erzeugen ein paar neuer Schlüssel und Zertifikate wirklich kein Hexenwerk.

Aber beinahe hätte ich mir trotzdem ein Eigentor geschossen. Denn neben den aktuellen openssh-Paketen rutschte auf einem Webserver auch ein Kernel-Update mit auf die Platte, das einen Neustart erforderte. Ich war schon fast beim “init 6″, als mir einfiel, dass ich doch besser nochmal versuchen sollte, eine ssh-Verbindung zum Server aufzubauen.

Und flups, da hieß es direkt:

Permission denied (publickey).

und im auth.log des Servers tauchte die Meldung:

May 17 10:37:43 localhost sshd[21441]: Public key b1:5f:68:94:45:0e:fb:4a:9e:1e:19:b3:cb:6f:2a:b3 blacklisted (see ssh-vulnkey(1))

Mir war zwar bekannt, dass das Upgrade das Paket openssh-blacklist mit auf das System gebracht hatte, dass aber eine Verbindung mit dem eigenen, noch verwundbaren Schlüssel direkt unterbunden wurde, hat mich dann doch überrascht.

ssh-keygen hat’s gerichtet, der Server bootet gerade neu.

Und die Moral von der Geschicht’: vergiss den eig’nen Client nicht ;)


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