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KDE 4.1 ist fertig

Nachdem KDE 4.0 zwar eine hübsch anzusehende Desktop-Umgebung mitbrachte, trotzdem aber mehr durch Abstürze denn durch Qualität zu überzeugen wusste, und meiner Meinung nach eher als Alpha-Version hätte deklariert werden müssen, wurde heute die nächste Version des K Desktop Environment veröffentlicht.

Die Optik von KDE 4.1 ist, wie gehabt, sehr edel anzuschauen, ob das auch ein effektiveres Arbeiten ermöglicht, bleibt noch zu ertesten.

Das System soll nun stabil arbeiten, außerdem wurden zusätzlich noch einige Applikationen nachgereicht, die eigentlich schon für 4.0 hätten fertiggestellt sein sollen.

Als da insbesondere wären:
Dolphin als Dateimanager und Nachfolger von Konqueror. Konqueror ist auch in KDE 4.1 noch zu Hause, beschränkt seine Aufgaben von nun aber auf das Zwischennetzdurchstöbern (Webbrowsing).
Die KDE-PIM-Komponenten (KMail, KOrganizer, …) wären für mich Kernkomponenten des Systems – die werde ich mir in jedem Fall einmal genauer anschauen. Blöd ist aber, dass mit Akonadi zwar auch ein Schnittstellen-Modul für den einheitlichen Zugriff auf alle PIM-bezogenen Daten vorliegt, KMail und Co. die aber noch nicht nutzen. Also noch eine große Baustelle.
Okular und Gwenview kümmern sich um die Verwaltung und Anzeige von Bildern und Dokumenten.

Es gibt noch mehr Beiwerk – näheres zu den weiteren Komponenten sowie weitere Angaben zum aktuellen Release gibt’s in der Pressemitteilung zu lesen.

Wer sich selbst einen Überblick über das neue KDE machen möchte, findet auf Youtube ein paar Videos von Jos Poortvliet – als Übersicht zusammengestellt von czessi auf: czessi.de.

Auch eine Linux-Live-CD mit KDE 4.1 ist schon zu haben. Die lade ich mir gerade herunter. Ein Erfahrungsbericht folgt.

Links:
http://www.kde.org
http://pim.kde.org/akonadi/
http://www.kde.org/announcements/4.1/index-de.php
http://home.kde.org/~binner/kde-four-live/
czessi.de


Ein Composing-Versuch

Ich habe mich gerade wieder einmal an einem kleinen Bild-Composing versucht:

Peterchens Mondscheinfahrt

Peterchens Mondscheinfahrt – Des Märchens zweiter Teil :)


Bilderarchiv der NASA

Wer sich für Weltraumbilder interessiert, findet ab sofort das riesige Bilderarchiv der NASA zum Durchstöbern und auch Herunterladen von Bildern oder Videos online.

Die NASA hat die Bilder als “not copyrighted” online gestellt, die Bilder dürfen somit auch zum Composing für eigene Werke genutzt werden (Restriktionen der Nutzung unter http://www.nasaimages.org/Terms.html).

Links:
heise news
http://www.nasaimages.org
http://www.nasaimages.org/Terms.html


Happy Sysadminday

Es hätte so ein schöner Tag werden können. Es ist Freitag, die Sonne scheint, der Feierabend ruft schon zur Mittagszeit.

Wenn da nicht die IT wäre. Und Mr. Murphy.

Zuerst steigt ein Switch aus. Aber nicht mit großem Trara und weg ist er, sondern schön gemütlich. Ohne ein Wort in seine Logs zu verlieren immer schön sporadisch mal diesen, mal jenen Port kurz vom Netz trennen.

Bis wir den Burschen endlich entdeckt und ausgewechselt hatten, waren einige Stunden in’s Land gegangen.

Damit hörten die Verbindungsabbrüche zu unseren Citrix-Servern aber trotzdem nicht auf.

Nach aufwändiger Recherche wurde ein defekter Speicherbaustein in einem der Citrix-Server als Übeltäter entlarvt.

OK, Server ausgetauscht.

15 Minuten Ruhe.

Auf einmal wieder sporadische Verbindungsabbrüche der Citrix-Sitzungen, einige Server nahmen erst gar keine Verbindungen mehr an.

Schuld war eine komplett zerwürfelte Reverse-Lookup-Zone der aktiven Domäne.

An solchen Tagen macht es wirklich keinen Spaß, EDVler zu sein.

Und das am Sysadminday.


Usability für Fortgeschrittene

shall_i_gpf.png

Ob die einen “General Protection Fault” auslösen wollen?


Rufe WLAN an Horstbox

Seit Anfang diesen Jahres läuft bei mir die die Horstbox von D-Link. Bislang läuft das Gerät auch ohne Probleme, gewundert habe ich mich jedoch schon vom ersten Tag an über das schlechte WLAN-Signal.

Gestört hat mich das bislang nicht wirklich, in Küche und Wohnzimmer war eine Verbindung über das Funknetz immer möglich, woanders brauchte ich bisher kein Netzwerk.

Als ich jedoch gerade für meinen Sohnemann einen PC aufgesetzt habe, der eine Etage – etwa 5m Luftlinie – über Horst steht und sich per Funk mit diesem unterhalten soll, bekam ich immer wieder Verbindungsabbrüche zum Netzwerk, die Signalqualität erreichte im höchsten Fall knapp 60 Prozent.

Es half nicht, Horst hin und her zu schubsen, es half kein Verdrehen der Antennen, das Drehen an den Software-Reglern unter “WLAN-Performance” und sogar das schweren Herzens vorgenommene Firmware-Update des Routers blieben erfolglos.

Die Verbindung war einfach nicht stabil hinzubekommen.

Also begab ich mich in’s Zwischennetz – es musste doch Leidensgenossen geben.

Im D-Link-Forum wurde ich schließlich auch fündig:

D-Link ist wohl beim Design der Horstbox ein “kleiner Fehler” unterlaufen. Die Mutter, die die Antennenbuchse am Gehäuse fixiert, verhindert, dass die Antenne komplett auf das Gewinde aufgeschraubt werden kann.

Der dadurch entstehende Kontaktverlust zwischen Antenne und Buchse verursacht die WLAN-Probleme.

Also habe ich die Mutter abgeschraubt, eine Unterlegscheibe entfernt und die Antenne neu aufgeschraubt.

Und siehe da: iwconfig weißt nun durchgängig zwischen 75 und 80 Prozent an Verbindungsqualität aus, die Verbindungsabbrüche gehören der Vergangenheit an.

Da fragt man sich, ob die Geräte nicht getestet werden, bevor sie auf den Markt kommen…


Out of the Deep …

… of my Mind …

ist dieses Bild entstanden:

Out of the Deep of my Mind(Anklicken und dann nochmal auf “Full Size”)

Als ich das Foto gestern im Sealife in Oberhausen aufgenommen hatte, meinte meine Frau, es sähe aus wie ein Filmplakat.

Also hab’ ich eines draus gemacht…

Hoffe, es gefällt.


Augensüßigkeiten für Gnome

Auf art.gnome.org gibt es jede Menge Hintergrundbilder, Icons, Fensterdekorationen und mehr, um dem Desktopmanager Gnome sowie auch gdm ein individuelles Outfit zu verpassen.

Das Durchforsten der Webseite ist, schon aufgrund der großen Menge an angebotenen Daten, mitunter recht mühselig.

Schon recht lange gibt es daher gnome-art, ein GTK-Programm, das automatisch die Vorschaubilder aller Desktop-Themen präsentiert und per Mausklick aktivieren soll. Das funktionierte (zumindest bei mir) eher schlecht als recht, bei jedem Programmaufruf wurden alle Vorschaubilder neu heruntergeladen, und das jedesmal wieder quälend langsam. Die automatische Installation eines Hintergrundbildes oder Desktop-Themas funktionierte auch nicht wirklich, zudem wird die Anwendung von sporadischen Abstürzen geplagt.

Also alles in allem nicht wirklich zu gebrauchen.

Jetzt ist aber die nächste Version des Verwalters für das Desktop-Aussehen am Start: gnome-art-ng.

Das Programm ist übersichtlich, die Vorschaubilder werden gecached (und recht schnell heruntergeladen), die Aktivierung eines Themas funktioniert per Klick, bei Nichtgefallen der letzten Aktion hilft der Button “Rückgängig” um zum vorherigen Zustand zurückzugelangen.

Und abgestürzt ist es bei mir bisher auch noch nicht. :)

Hier noch ein kleiner Screenshot:

Gnome Art NG

Aufmerksam auf gnome-art-ng wurde ich über apgetupdate.de

Links:
http://www.aptgetupdate.de/2008/07/17/linux-showcasing-gnome/
http://art.gnome.org/
http://developer.berlios.de/projects/gnomeartng/


Shell-Helferlein: watch

Ich wurde gerade auf “watch”, einem kleinen Utility für die Shell, aufmerksam.

Mit watch ist es möglich, Befehle periodisch immer wieder auszuführen.

Bisher habe ich nie den großen Sinn in dem Tool gesehen, gibt es doch eine Crontab oder while-Schleifen.

Watch knallt die Bildschirmausgaben der ausgeführten Befehle aber nicht einfach untereinander weg, sondern leert vorher den Bildschirm. Dabei, und das ist das, was das Programm interessant macht, ist es möglich, die Veränderungen zwischen zwei von watch ausgelösten Befehlsausgaben markieren zu lassen. Diese Änderungen lassen sich auch kumulativ über die gesamte Laufzeit von watch markieren.

Auf diese Weise lässt sich beispielsweise sehr einfach überwachen, ob ein Prozess neue Forks erstellt, ob sich Dateigrößen geändert haben, ob neue Dateien in ein Verzeichnis kopiert wurden, ob sich Benutzer am System angemeldet haben, …

Das einzige was stört ist, dass watch keinen Parameter kennt, der nur eine festgelegte Anzahl von Befehlsdurchläufen anstößt.

Doch alles in allem, ein interessantes Tool.

Und ja, ich weiß: es gibt vielfältige Alternativen. :)

Links:
http://www.debian-administration.org/articles/605


Otto explains the PC – Otto erklärt das Pissoir

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