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ein fantastisches Konzert …

… haben die ebensolchen Vier da gestern abgeliefert.

Die Stimmung war gut, die bei etwa 6000 Besuchern eher gemütliche Atmosphäre im Schlosspark in Herdringen passte. Wenn es auch ein wenig nass von oben, und damit auch schlammig von unten war.

Aber fast noch besser hat mir die Berliner Electronic-Pop-Vorband “Großstadtgeflüster” gefallen. Na, ok – vielleicht nicht besser – aber schon sehr genial.

Besonders “Ich Muss Garnix” war gut:
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Die CD “Bis einer heult” steht ab sofort auf meiner Audiomedien-Einkaufsliste.


SNMP für XEN-Server 4.1

Im Zuge der Neukonfiguration unseres Netzwerk-Monitorings sollen natürlich auch die XEN-Server umfassend(er als bisher) überwacht werden, wenn möglich natürlich auch per Simple Network Management Protocol.

Von Haus aus ist auf den Servern jedoch SNMP deaktivert. Aber glücklicherweise basieren die Installationen auf dem Redhat-Abkömmling CentOS und Net-SNMP ist freundlicherweise auch schon installiert. Wenn auch noch nicht wirklich konfiguriert oder gar aktiviert.

Ist aber kein Problem, mit folgendem Schritten darf der Monitoring-Service Informationen zum Xen-Server erfragen:

Zuallererst sollte der z.Zt. noch gesperrte Port 161 für UDP-Zugriffe von außen freigegeben werden. Dazu editiere man die Datei /etc/sysconfig/iptables und ergänze diese an angegebener Stelle um die fett ausgezeichnete Zeile:
-A RH-Firewall-1-INPUT -i lo -j ACCEPT
-A RH-Firewall-1-INPUT -p icmp --icmp-type any -j ACCEPT
-A RH-Firewall-1-INPUT -s 192.168.0.1 -p udp -m udp --dport 161 -j ACCEPT
-A RH-Firewall-1-INPUT -p 50 -j ACCEPT
-A RH-Firewall-1-INPUT -p 51 -j ACCEPT

192.168.0.1 ist in diesem Beispiel die IP-Adresse, von der aus die SNMP-Abfragen erfolgen werden.

Ein:
# service iptables restart
aktiviert die neuen Firewallregeln.

Jetzt zum SNMP-Daemon:

Der Dienst ist zwar schon installiert und lässt sich über
# service snmpd start
auch starten, er gibt jedoch standardmäßig nur rudimentäre Informationen, wie Uptime oder den Namen des Systems zurück. Wirklich auswertbar ist das nicht.

Doch das lässt sich über die Datei /etc/snmp/snmpd.conf ändern. Bei uns sieht die in etwa wie folgt aus:

# /etc/snmp/snmpd.conf

### Schritt 1 - Anlegen eines Benutzers fuer die Community public
#       sec.name  source       community
com2sec usrNagios 192.168.0.1   public

### Schritt 2 - Anlegen einer Gruppe, damit der angelegte Benutzer
###             auf die SNMP-Versionen 1 und 2c zugreifen kann
#       groupName      securityModel securityName
group   grpNagios      v1            usrNagios
group   grpNagios      v2c           usrNagios

### Schritt 3 - Anlegen einer Ansicht,
###             die Zugriff aus alle OIDs ermoeglicht
#name   incl/excl     subtree    mask(optional)
view    viewAll       included   .1

### Schritt 4 - Der angelegten Gruppe lesenden Zugriff
###              auf die definierte Ansicht einraeumen
#       group     context sec.m sec.level prefix read    write  notif
access  grpNagios ""      any   noauth    exact  viewAll none   none

Nach einem Neustart des snmpd sollte nun vom Client 192.168.0.1 aus ein Lesezugriff auf alle SNMP-Bereiche möglich sein, die der Server zur Verfügung stellt.

Und damit der Management-Dienst auch beim nächsten Systemstart zur Verfügung steht, braucht es nun nur noch ein:
# chkconfig snmpd on

Das war’s auch schon.


Centreon und die Graphen

Das sind Tage in einem EDVler-Leben, die braucht man nicht regelmäßig.

Nachdem in unserem Firmennetzwerk viele strukturelle Änderungen vorgenommen worden waren, war Nagios dran, an diese angepasst zu werden.

Eigentlich auf der Suche nach etwas ganz anderem, stieß ich dann zufällig im Debian-Wiki auf den Artikel “Nagios and Oreon (Nagios web front end) installation “.

Oreon (aufgrund rechtlicher Streitigkeiten heute Centreon genannt) bietet eine Weboberfläche, über die man Nagios konfigurieren, als auch überwachen kann. Zusätzlich ist auch ein Reporting möglich, Auslastungswerte können über rrdtool dargestellt werden, im Bereich “ID Cards” werden die überwachten Systeme über SNMP inventarisiert.

Nach einer kurzen Begutachtung des Programmes war der Entschluss klar, das Tool ist die richtige Ergänzung zum richtigen Zeitpunkt.

Die Installation von Centreon 1.4 auf dem Debian-Server war nicht sonderlich kompliziert, schnell war der erste Login an der neuen Weboberfläche möglich.

Wichtig zu wissen ist eigentlich nur, dass Centreon bei der Installation nicht automatisch die vorhandene Nagios-Umgebung inventarisiert und in seine Datenbank aufnimmt, man dieses aber manuell über Configuration / Nagios / Load erledigen kann.

Ich habe jedoch, da sowieso viele neue Services aufzunehmen waren, viele Tests auf SNMP umgestellt werden sollten, und sich die Netzwerkstruktur zu guten Teilen geändert hat, den Weg angetreten, die komplette Umgebung zu Fuß neu aufzusetzen.

Schnell waren die ersten Switches im Netz aufgenommen, auch zwei Server wurden schon einmal für Tests integriert. Die Nagios-Konfigurationsdateien konnten inkl. aller Hosts, Kontakte, Services und dem restlichen Kram erfolgreich erstellt werden, der Nagiosdaemon fraß nach einem Neustart alles fehlerfrei.

Auch ein manueller Sicht-Flug durch die Konfiguration sah gut aus.

Hervorragend.

Jetzt ging es ab zum nächsten Part der Umstellung: Centreon sollte Performance-Graphen ausspucken. Und nach nicht einmal fünf Stunden heftigsten Suchens, Debuggens, Fluchens und Forenbeiträge lesen lief das auch …

Es war ätzend.

Falls noch jemand vor diesem Problem stehen sollte, hier eine kleine Checkliste mit den zu beachtenden Punkten:

Die Kommandos “process-host-perfdata” sowie “process-service-perfdata” müssen im Nagios-Plugin-Verzeichnis vorhanden sein (bei mir /usr/lib/nagios/plugins).

Die Dateien sehen bei mir wie folgt aus:

process-host-perfdata:
TIMET=$NAGIOS_TIMET
HOSTNAME=$NAGIOS_HOSTNAME
HOSTCHECKCOMMAND=$NAGIOS_HOSTCHECKCOMMAND
OUTPUT=$NAGIOS_HOSTOUTPUT
HOSTSTATE=$NAGIOS_HOSTSTATE
PERFDATA=$NAGIOS_HOSTPERFDATA
PERFFILE="/var/lib/nagios2/service-perfdata.log"
/usr/bin/printf "%b" "$TIMET\t$HOSTNAME\t$HOSTCHECKCOMMAND\t$OUTPUT\t$HOSTSTATE\t$PERFDATA\n" >> $PERFFILE

process-service-perfdata
TIMET=$NAGIOS_TIMET
HOSTNAME=$NAGIOS_HOSTNAME
SERVICEDESC=$NAGIOS_SERVICEDESC
OUTPUT=$NAGIOS_SERVICEOUTPUT
SERVICESTATE=$NAGIOS_SERVICESTATE
PERFDATA=$NAGIOS_SERVICEPERFDATA
PERFFILE="/var/lib/nagios2/service-perfdata.log"
/usr/bin/printf "%b" "$TIMET\t$HOSTNAME\t$SERVICEDESC\t$OUTPUT\t$SERVICESTATE\t$PERFDATA\n" >> $PERFFILE

In der Centreon-Konfiguration müssen diese als Check-Commands (und nicht wie von Centreon automatisch angelegt als Notification-Commands) angelegt sein. Als Command-Line reicht ein lapidares “$USER1$/process-host-perfdata” bzw. “$USER1$/process-service-perfdata”.

In der nagios.cfg muss das Nagios-Log richtig auf /usr/lib/nagios2/nagios.log eingestellt sein.

Außerdem muss “Performance Data Processing Option” aktiviert und Host- sowie Service-”Performance Data Processing Command” auf die oben angelegten Kommandos eingestellt sein.

Unter “Host/Service Performance Data File” sollte jeweils /var/lib/nagios2/service-perfdata.log stehen, analog den Eintragungen in den Scripten selbst.

Ein Screenshot des entsprechenden Ausschnittes der Nagios-Konfiguration findet sich unten im Artikel.

In der Perfparse-CFG muss selbiger Dienst deaktiviert werden, da Perfparse ansonsten ODS (das Tool, das die Performancewerte für Centreon in die Datenbank wegschreibt) die ermittelten Werte klaut.

Das Paket “rrdtool” muss logischerweise im System vorhanden sein, unter Etch hat das momentan die Versionsnummer 1.2.irgendwas.

In den “General Options” von Centreon müssen unter “rrdtool” Ort und Version “1.2″ des rrdtool-Binaries angegeben sein, in der “CentreonDataStorage-Config” muss als Speicherziel “RRDTool & MySQL” eingetragen, sowie “/var/lib/nagios2/service-perfdata.log” bei Perfdata eingetragen sein.

Auch die “Drop-Option” und das entsprechende Dropfile “/var/lib/nagios2/service-perfdata.tmp” habe ich bei mir eingetragen.

Auch hierzu findet sich ein Screenshot am Ende des Artikels.

Wichtig ist außerdem, die Verzeichnisrechte auf “/var/lib/nagios2″, “[centreon-prefix]/centreon/ODS/var” sowie “/var/lib/ods/database” zu überprüfen. Diese sollten sowohl dem Nagios-Benutzer gehören, als auch von diesem beschreibbar sein.

Wenn nun einem Service gesagt wird, dass er Performance-Werte erzeugen soll und ihm auch ein Graphentyp zugewiesen ist, sollte nur noch sichergestellt sein, dass die zugewiesenen Check-Commands wirklich Performance-Werte zurückliefern.

Und letzteres hatte ich für meine neuen Befehle vergessen. Ist natürlich doof, wenn man neue Tests anlegt, und diese nicht daraufhin überprüft, ob deren Ergebnisse überhaupt ordentlich ausgewertet werden können.

Sind all diese Punkte beachtet, sollten nach dem Erzeugen der Nagios-Konfigurationsdateien und einem Neustart der Services nagios2 und ods nach gar nicht allzulanger Zeit Graphen unter “Centreon’ Views” das Auge erfreuen.

Abschließend noch ein paar Screenshots von Centreon:

Links:
http://wiki.debian.org
http://www.debianhelp.co.uk/oreon.htm
http://www.centreon.com/
http://en.doc.centreon.com/InstallOreon1.4-DebianEtch
http://www.nagios-portal.de/wbb/index.php?page=Board&boardID=71


Herzlichen Glückwunsch, Debian!
16. August 2008

Debian feiert heute seinen 15. Geburtstag.

Startpunkt für Debian, dessen Name eine Kombination aus den Vornamen des Debian-Gründers Ian Murdock und seiner Frau Debra ist, war ein Newsposting von Ian Murdock, in dem er seine neue Distribution wie folgt beschreibt:

This is just to announce the imminent completion of a brand-new Linux release,
which I’m calling the Debian Linux Release. This is a release that I have put
together basically from scratch; in other words, I didn’t simply make some
changes to SLS and call it a new release. I was inspired to put together this
release after running SLS and generally being dissatisfied with much of it,
and after much altering of SLS I decided that it would be easier to start
from scratch. The base system is now virtually complete (though I’m still
looking around to make sure that I grabbed the most recent sources for
everything), and I’d like to get some feedback before I add the “fancy” stuff.

Also dann: Alles Gute und ab geht’s in die nächsten 15 Jahre!


iPhone – warten auf Cut’n'Paste

Irgendwie kapier’ ich das nicht:

da entwickelt Apple ein Mobiltelefon mit – so wird es zumindest allerorten genannt – revolutionärem Handling, verpasst es aber, eine so grundlegende Funktion, wie das Markieren, Kopieren oder Verschieben von Textpassagen einzubauen.

Selbst in die mit dem iPhone 3G veröffentlichte Firmware 2.0 (und auch 2.0.1) fand dieses Feature keinen Eingang, obwohl dies – wenn man denn der großen Anzahl an Ergebnistreffern entsprechender Suchmaschinenabfragen Glauben schenken darf – schon seit den iPhone-Anfangstagen gefordert wird.

Dann wird es wohl so allmählich Zeit für die Firmware-Version 2.1, hier wollen die Appleentwickler Cut’n'Paste wohl endlich (Achtung, es folgt ein subtiler Wortwitz, d.Red.) eingefügt haben.

Zumindest, wenn der diesbezügliche Artikel von phonesreview.co.uk die Wahrheit erzählt.

Dann hat das Abgeschreibe hoffentlich ein Ende.

So, das musste ich mir schnell mal von der Seele posten – jetzt geht’s mir direkt viel besser…


Respekt

Hier legt ein 12-jähriger ein recht bemerkenswertes Gitarrensolo hin:
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Das Video habe ich dreisterweise direkt von Veni, Vidi, VISA übernommen.


Starterchen

Auf aptgetupdate.de hat Oliver vor einiger Zeit Launchy vorgestellt. Das Tool erleichtert mir mittlerweile meine Arbeit unter Gnome sehr, deswegen auch von mir hier eine kurze Programmbeschreibung:

Launchy ist ein kleines Utility, das standardmäßig die Starter aus dem Gnome-Startmenü (*.desktop) indiziert.

Tippt man in Launchy’s Eingabezeile etwas ein, schlägt das Programm automatisch das zur Eingabe passende Programm zum Start vor. Passen zu dem eingebenen Begriff mehrere Starter, wird das Suchergebnis in einer Liste angezeigt. Mit den Pfeiltasten kann man dann zur richtigen Zeile navigieren und mit Enter die gewünschte Anwendung aufrufen.

Gibt man einen Pfad begleitet von der Entertaste ein, wird der Dateimanager in diesem Verzeichnis gestartet.

Zusätzlich gibt es auch Plugins. Weby beispielsweise ermöglicht es, auf gängigen Suchmaschinen (oder auch Multimedia-Archiven wie Youtube) direkt zu suchen und öffnet nach der Eingabe von “youtube[tab]launchy” automatisch den Feuerfuchs mit dem entsprechenden Suchergebnis.

Launchy soll Youtube durchforsten

Allerdings bedarf das Tool meiner Meinung nach noch einiger Verbesserungen:

Manchmal bekommt Launchy nach der Aktivierung über den festgelegten Shortcut anscheinend den Fokus nicht richtig. Dann muss man wieder die Maus in die Hand nehmen, um den Fokus auf Launchy’s Eingabezeile zu setzen.

Für Weby lässt sich kein anderer Browser zur Anzeige der Suchergebnisse definieren, das Tool arbeitet ausschließlich mit Firefox zusammen.

Möchte man ein Python-Script (z.B. terminator) ausführen, wird nach der Eingabe des Scriptnamens dieses nicht etwa ausgeführt, sondern ein Texteditor mit dem Quelltext angezeigt.

Für das letzte Problem muss bei mir als provisorischer Behelf das Plugin “Runner” herhalten. Hier kann man Begriffe definieren, nach deren Eingabe ein dafür hinterlegter Befehl ausgeführt wird (so eine Art “alias” für Launchy).

Terminator rufe ich über ein Kürzel auf, das ich wie folgt definiert habe:

Name       Program         Arguments
terminator /usr/bin/python /usr/bin/terminator

Andere Subtitutes erlauben mir, Befehle über sudo aufzurufen, VNC-oder SSH-Verbindungen automatisch mit den richtigen Parametern zu starten und vieles mehr.

Nach einer kleinen Testphase habe ich mittlerweile auf allen Kisten, auf denen ich mit Gnome arbeite, [ALT][F2] auf Launchy umgedreht.

Dazu muss man einfach im gconf-editor unter /apps/metacity/Global Keybindings die Tastenkombination [ALT][F2] für “panel_run_dialog” auf “disabled” setzen und den Shortcut dann in den Optionen von Launchy umdefinieren.

Mein Fazit: Ein nützliches Helferlein mit einigen Kinderkrankheiten. Aber trotzdem schon gewinnbringend einsetzbar.

Links:
aptgetupdate.de
http://www.launchy.net
Alias Manpage


ScreenRuler – Ein Bildschirmlineal für Gnome

Gerade als Webdesigner ist man oft darauf angewiesen, Seiten-Elemente pixelgenau auszumessen. Aber auch in anderen Bereichen der Grafikbearbeitung benötigt man häufig genaue Maße, sei es, um Themes für eine Desktop-Manager zu erstellen, Fonts zu bauen, …

Es gibt zwar meist, auch wenn das eingesetzte Programm kein entsprechendes Tool zur Verfügung stellt, Methoden, an die benötigten Werte zu gelangen – und wenn es das Ausmessen eines Screenshots innerhalb von Gimp ist – aber irgendwie ist das alles mit zu viel Aufwand verbunden.

Schöner wäre da schon ein Lineal, das sich frei auf dem Bildschirm platzieren und skalieren ließe, und sich nach Möglichkeit sogar senkrecht und wagerecht ausrichten ließe.

Genau das macht das kleine Ruby-Script ScreenRuler.

Einfach das heruntergeladene Archiv entpacken, und das extrahierte Verzeichnis an den gewünschten Zielort verschieben, bei mir fristet das Script sein Dasein als /opt/gruler/gruler.rb.

Voraussetzung für die Ausführung ist natürlich ein installiertes Ruby, unter Ubuntu sollen laut Aussage von der ScreenRuler-Website folgende Pakete zuständig sein:

ruby libgtk2-ruby libglade2-ruby libcairo-ruby libgconf2-ruby

Wer eine Alternative für seine KDE-Umgebung sucht, der sei auf KRuler hingewiesen.

Links:
http://gnomecoder.wordpress.com/screenruler/
http://www.kde.org


XenServer 4.2 beta freigegeben

Unter dem Codenamen “Orlando” arbeitet Citrix z.Zt. an der nächsten Version des auf Xen 3.2 basierenden kommerziellen Virtualisierers XenServer. Die erste öffentliche Beta wurde nun veröffentlicht, und kann über “MyCitrix” heruntergeladen werden.

Zu den Verbesserungen der neuen Version zählt v.a. die Unterstützung von mehr Clientsystemen. In den Releasenotes werden insbesondere Windows Server 2008, Windows Vista SP1, Windows XP mit SP3, SUSE Enterprise Linux in den Versionen 9 SP4 (32-bit), 10 SP1 und SP2 (64-bit), sowie Red Hat Enterprise Linux 4.7 (32-bit) und 5.2 (32-bit, 64-bit) aufgeführt.

Zu den wirklich interessanten Neuerungen zählt meines Erachtens aber die Unterstützung von Multipath I/O sowohl für Fibre Channel als auch für iSCSI Storages. Somit erhöht sich durch redundant auslegbare Verbindungen zum Storage die Ausfallsicherheit des Gesamtsystems noch einmal ein gutes Stück.

Auch auf das Bonding von Netzwerkverbindungen warten wir schon lange, in 4.2 soll es endlich verfügbar sein.

Das XenCenter wurde weiter ausgebaut, außerdem gibt es im neuen XenServer auch ein textbasiertes Verwaltungs-GUI.

Das neue P2V-Tool XenConvert soll aus dem XenCenter heraus die automatisierte Virtualisierung von bestehenden Windows-Installation ermöglichen.

Da kann man nur hoffen, dass die Veröffentlichung der fertigen Virtualisierungslösung nicht mehr sehr lange auf sich warten lässt.

Links:
http://www.golem.de/0808/61482.html
http://www.citrix.com


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