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Erst schütteln, dann lesen

Irgendwie avanciert die c’t so langsam zu einer Erstschüttelndannlesen-Zeitschrift.

Diesmal fielen fünf Werbe-Beilagen aus dem Heft. *nerv*


Winboard-Umstellung

Morgen ist es mal wieder soweit: winboard.org erfährt die nächste Strukturanpassung.

Nach der letzten Vergrößerung der Serverlandschaft vor knapp einem Jahr, steht nun das Thema Virtualisierung im Raum.

Dazu hat Pascal schon einen ausreichend dimensionierten HP DL 380 mit VMWare ESX vorbereitet, die ersten virtuellen Maschinen sind auch schon installiert.

Morgen schnappen wir uns den Boliden und bringen ihn in seine neue Heimat - einem RZ in Frankfurt.

Wer wissen möchte, wie winboard.org zukünftig werkelt, der schaue in das Winboard-Blog.

Abschließen werden wir die Umstellungs-Arbeiten bis Ende Oktober.


Shake it

Sehr gut:

WarioLand - Shake It.

:)

Gefunden über: aptgetupdate.de


Heute morgen am Frühstückstisch

Diese kurze Unterhaltung führten meine Kinder heute morgen am Frühstückstisch:

Er: “Mama hat gesagt, dass die Schlümpfe heute 50 Jahre alt werden.”
Sie: “Haben die alle gleichzeitig Geburtstag?”
Er: “Nö, so alt ist die Fernsehsendung”.
Sie: “Die ist ja noch älter als Mama.”


Ubuntu Hardy streikt mit nvidia-Treiber

Seit knapp einem Jahr werkelt nun Ubuntu auf dem Desktop meines Vaters. Bislang gab es keine Probleme, sogar das Upgrade auf Hardy Heron verlief ohne Komplikationen. Bis dann Ende letzte Woche das Telefon bei mir klingelte und ich meinen alten Herren vernahm:

“Der sagt irgendetwas von “XServer”, und startet die grafische Benutzeroberfläche nicht”.

Es galt, die Fehlermeldung:

/etc/gdm/failsafeXserver: line47: [: too many arguments
Warning: Could not retrieve EDID because get-edid is not installed (1)

zu beheben.

Da die nach einer Internet-Recherche gefundenen Tipps, “read-edid” zu installieren, einen Link “get-edid” darauf einzurichten oder xserver-xorg bzw. nvidia-glx-new zu rekonfigurieren nichts gebracht haben, hier in aller Kürze meine Lösung:
$ sudo aptitude reinstall nvidia-glx-new

Danach klappt es dann auch wieder mit dem GDM.

Oder noch einfacher: Man ersetze den nvidia-Treiber in der xorg.conf durch “nv”.


XenServer 5 ist da

Mit einem eigenen Internetauftritt stellt Citrix seine neueste XenServer-Version 5 vor.

Vor allem natürlich viel Marketing-Tam-Tam ist dort zu finden. Doch die Neuerungen zur Version 4.1 können sich durchaus sehen lassen (und das sogar im wahrsten Sinne des Wortes).

Dass Version 4.2 beta jetzt als Version 5 veröffentlicht wird, wird wohl neben der großen Anzahl an Erweiterungen und Verbesserungen auch der Versionsnummer von Xen App geschuldet sein, das ja auch kürzlich als Version 5 erschienen ist.

Zu den Neuerungen:
Das Servermanagement ist nun auf alle Xen-Server verteilt, Xen-Center selbst wurde um einige Funktionen erweitert.

So werden nun beispielsweise Performance-Werte endlich langfristig gespeichert und sind so für ein Monitoring zu gebrauchen.

Maschinen lassen sich in Pools gruppieren und so besser im Überblick behalten.

Wichtiger noch als die Management-Funktionen sind wohl die (laut Aussage von Citrix) spürbar verbesserte Performance als auch die bessere Anbindung an Storages.

Auch die High-Availabilty-Features wurden verbessert. So ist es möglich, virtuellen Maschinen einen “Verfügbarkeitsgrad” zuzuweisen. Fällt ein Host aus, ist es dann möglich, die darauf mit abgestürzten Maschinen entweder unten zu lassen oder auf einem anderen verfügbaren Xen-Server direkt wieder hochzufahren.

Wie folgendes Statement gemeint oder gar umgesetzt ist, kann ich noch nicht sagen:

In addition, we’ve partnered with Marathon, giving us a seamless upgrade to the industry’s best fault tolerance (”best of show winner at VMworld”), whereby applications can remain completely online and “compute through” any failure. No other server virtualization technology offers this level of availability and fault tolerance.

Andere Angaben hierzu habe ich bisher noch nicht gefunden.

Weitere Informationen zum aktuellen Release findet sich beispielsweise im Citrix-Blog, ein paar Bilder aus dem neuen Xen-Center finden sich auch dort.

Wir werden unsere XenServer nach einem Sicherheitspuffer von ein paar Wochen auf jeden Fall auf die 5er Version hochziehen. Dann werde ich auch ein paar Screenshots hochladen.

Links:
www.citrix.com
www.xenserver5.com
XenServer 5 is here
XenCenter 5 in Pictures


Shutdown mit Rückfrage - Update

Ein cooler Tipp von Christian:

Wer regelmäßig auf mehreren Konsolen gleichzeitig per ssh arbeitet, der hat mit Sicherheit schon einmal versehentlich im falschen Fenster einen System-Shutdown ausgelöst. Und schwupps ist der falsche Server heruntergefahren.

Hier helfen die Scripts aus dem Debian-Paket “molly-guard” weiter. Diese installieren in /usr/sbin/ Links mit dem Namen der eigentlichen Shutdown-Befehle (halt, poweroff, shutdown und reboot) auf /usr/share/molly-guard/shutdown. Löst man nun eines dieser Scripte aus, verlangt molly erst nach der Eingabe des herunterzufahrenden Servernamens.

Spätestens hier kann man einen fast begangenen Fehler noch verhindern.

Blöd ist nur, dass ich meist “init” benutze, um meine Systeme herunterzufahren oder neu zu starten, und das wird von molly-guard nicht berücksichtigt… ich werde das Script auf jeden Fall einmal entsprechend anpassen und testen, ob es irgendwo zu Wechselwirkungen kommen kann.

Das Testergebnis gibt’s dann hier.

Links:
blog.256bit.org

Edit
Ein paar kleine Tests haben - auch mit verlinktem “init” und angepasstem Script bisher funktioniert. Wer’s ausprobieren möchte:
# ln -s /usr/share/molly-guard/shutdown /usr/sbin/init
und im Shutdown-Script die Zeilen

case “$CMD” in
halt|reboot|shutdown|poweroff)
if [ ! -f $EXEC ]; then

ändern zu:

case “$CMD” in
init|halt|reboot|shutdown|poweroff)
if [ ! -f $EXEC ]; then

.

Das Ganze ist allerdings ohne Gewähr.


Der Drucker und sein Bluescreen

Dass Citrix mit Druckern schon von jeher seine Schwierigkeiten hat, war mir ja bekannt. Aber als wir jetzt auf unserem Printserver die Treiber für die vorhandenen Laserdrucker aktualisiert und die Treiberversionen auch auf den Citrix-Servern entsprechend angepasst hatten, wurde es heftig.

Sobald jemand aus einer Citrix-Anwendung (Citrix Metaframe 3.0 auf Windows Server 2003) einen Ausdruck anforderte oder eine Anwendung beenden wollte, stürzte der Server, über den die Anwendung freigegeben war ab und startete neu.

Der einzige Kommentar nach dem Hochfahren der Server: “Systemabbruchfehler: 0×000000ab”.

Lustig, wenn dann mehrere hundert Leute gleichzeitig bei einem anrufen. Da bekam gleich die Telefonanlage noch einen Belastungstest.

Der glücklicherweise schnell gefundene Microsoft-Knowledgebase-Artikel 946068 lieferte eine schlüssige Erklärung:

Dieses Problems wird dadurch verursacht, dass einige Objekte, die der Treiber Win32k.sys aus dem Sitzungspool zuordnet, vor den Sitzungsenden nicht freigegeben werden. Defekte Druckertreiber verursachen möglicherweise diese Bedingung zu Speicherverlusten. Um das System von dem Fortsetzen des Systems in einem instabilen Zustand zu verhindern, gibt der Speichermanager in Fall einen Abbruchfehler aus.

Also schnell beim Redmonder Softwareriesen angerufen und das im KB-Artikel angesprochene Hotfix angefordert.

Zwei Minuten später hatte ich tatsächlich eine E-Mail mit einem Downloadlink im Postfach.

Und siehe da: Nach der Installation des Hotfixes (und des bei Microsoftprodukten obligatorischen Neustarts des Systems) gab es keine Systemabstürze mehr.

Aber auch keine Ausdrucke. Je nach Anwendung gab es einfach keine Reaktion auf eine Druckanforderung oder einen Anwendungsabsturz.

Erst eine Neuzuweisung der Druckertreiber zu jedem betroffenen Drucker brachte hier die Lösung. Macht Spaß, wenn man das ca. 100 Mal machen muss. *grmpf*


Metallica - Death Magnetic

Endlich ist sie da, die neue Musikscheibe von Metallica.

Wenn ich sie in möglichst wenigen Worten beschreiben sollte, käme “Back to the roots” dabei heraus.

Nicht mehr so verspielt, wie die letzten Alben, eher geradliniger Hardrock. Am ehesten vergleichbar (wenn man das denn kann) ist sie meiner Meinung nach mit dem schwarzen Album.

Sehr genial, was die Musiker rund um James Hetfield so gebastelt haben. Am besten gefallen mir “All Nightmare Long” und “The Judas Kiss”. Ich denke aber, dass “The Unforgiven II” das Rennen bei Radio- und Fernsehsendern machen wird.

Beinahe hätte ich die CD aber doch noch im Regal stehen lassen. Denn es haben gerade einmal 10 Tracks Platz auf dem Datenträger gefunden, bei knapp 19 Euro, die ich da hinlegen sollte, ein heftiges Song-/Geld-Verhältnis.

Doch einige der Titel bringen es auf knapp 10 Minuten Länge, so kommen dann doch ca. 74 Minuten Gesamtspielzeit zusammen.

Mein Fazit: Gewohnt gute Schwermetallkost und auf jeden Fall jeden einzelnen Cent wert.


Dropbox ist final freigegeben

Dropbox, eine zentrale Ablagestelle für eigene Dateien im Internet, hat gerade die Beta-Phase verlassen.

Das Tool ermöglicht es, Dateien im Internet zwischenzulagern, über mehrere Rechner hinweg synchron zu halten, oder für andere Leute freizugeben.

Die Plattform unterstützt neben Windows und Mac OS auch Linux.

Dropbox bewirbt sich selbst zwar als sicher, da die überagenen Daten SSL-verschlüsselt sind, persönliche Daten würde ich aber trotzdem nicht hochladen, die Daten finden sich ja nicht durchgängig unter eigener Kontrolle.

Ansonsten stellt der Dienst eine einfach zu handhabene Möglichkeit für denjenigen dar, der auf anderem Wege keine Möglichkeit hat, Dateien irgendwo zentral im Web zu speichern und synchron zu halten.

Wer sich einen Überblick über die Funktionen und die Handhabung von Dropbox machen möchte, findet hier einen Screencast.

Links:
http://blog.getdropbox.com/?p=13
http://www.getdropbox.com
http://www.getdropbox.com/screencast#screencast


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