Ein cooler Tipp von Christian:
Wer regelmäßig auf mehreren Konsolen gleichzeitig per ssh arbeitet, der hat mit Sicherheit schon einmal versehentlich im falschen Fenster einen System-Shutdown ausgelöst. Und schwupps ist der falsche Server heruntergefahren.
Hier helfen die Scripts aus dem Debian-Paket “molly-guard” weiter. Diese installieren in /usr/sbin/ Links mit dem Namen der eigentlichen Shutdown-Befehle (halt, poweroff, shutdown und reboot) auf /usr/share/molly-guard/shutdown. Löst man nun eines dieser Scripte aus, verlangt molly erst nach der Eingabe des herunterzufahrenden Servernamens.
Spätestens hier kann man einen fast begangenen Fehler noch verhindern.
Blöd ist nur, dass ich meist “init” benutze, um meine Systeme herunterzufahren oder neu zu starten, und das wird von molly-guard nicht berücksichtigt… ich werde das Script auf jeden Fall einmal entsprechend anpassen und testen, ob es irgendwo zu Wechselwirkungen kommen kann.
Das Testergebnis gibt’s dann hier.
Links:
blog.256bit.org
Edit
Ein paar kleine Tests haben - auch mit verlinktem “init” und angepasstem Script bisher funktioniert. Wer’s ausprobieren möchte:
# ln -s /usr/share/molly-guard/shutdown /usr/sbin/init
und im Shutdown-Script die Zeilen
case “$CMD” in
halt|reboot|shutdown|poweroff)
if [ ! -f $EXEC ]; then
ändern zu:
case “$CMD” in
init|halt|reboot|shutdown|poweroff)
if [ ! -f $EXEC ]; then
.
Das Ganze ist allerdings ohne Gewähr.