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Michael Jacksons Tod sorgt für Serverschwierigkeiten bei Wikipedia

Das ist schon komisch, im Iran gibt es Tumulte, die Donau überschwemmt Städte in Süddeutschland, die Schweinegrippe geht um die Welt, aber erst die unwesentlichste aller Nachrichten – der Tod von Michael Jackson – führt zu merklichen Auswirkungen auf Internetdienste (wie auf die Wikipedia-Seite zum King of Pop – oder Getwittere, das sich nur um dieses Ereignis dreht).

Da sieht man wieder einmal, was die Allgemeinheit so bewegt.

Na denn: Herzliches Beleid an Familie Jackson.

Quelle: heise online


Immer mal wieder kurz gelacht

Belauscht.de

Belauscht.de – Deutschland im O-Ton:

Lancken-Granitz. Ostseebad Binz.

Ein Paar sitzt im Eiscafe und bestellt.

Sie:” Ich hätte gerne ein kleines gemischtes Eis – nur Vanille.”

Dieses und viele, viele andere Zitate direkt aus dem Leben, lassen mich oft mehr als nur schmunzeln. Unbedingt reinklicken!

Und der RSS-Feed gehört in jedem Fall abonniert.


Das Internet-Zensur-Stoppschild

Treffender als Volker Pispers kann man die “Bemühungen” Zensursulas, Kinderpornographie aus dem Internet zu verbannen wohl nicht beschreiben:

Volker Pispers: Stoppschild

Gefunden über: Veni, Vidi, VISA


Die 21 besten Ausreden für Entwickler
1. Komisch…
2. Nie von gehört
3. Gestern ging es noch
4. Nun, das Programm muss hier und dort noch abgeändert werden
5. Wie kann das sein ?
6. Die Plattform/Maschine ist kaputt
7. Da hat wohl einer das OS geupdated
8. Der Anwender hat schon wieder einen Fehler gemacht.
9. Da stimmt was mit deinen Testdaten nicht
10. Das Modul habe ich nicht angefasst
11. Ja, das schaffe ich schon in der vorgegebenen Zeit
12. Du hattest die falsche Version zum testen
13. Oh, das ist ein Feature, kein Bug
14. Ich bin fast fertig
15. Sicher, nur noch ein paar änderungen…
16. Ich kann ja nicht alles testen
17. DIESES Programm kann DAS nicht
18. Ich dachte dass wäre schon gelöst…
19. Ich habe es schon fertig und es funktioniert – ist nur noch nicht getestet…
20. Irgendwer hat in meinem Code rumgepfuscht
21. Da muss ein Virus in der Applikation sein.

Wie wahr, wie wahr – vor allem die Punkte 11 und 14 :)

Gesehen auf: CC::Blog


Pechbringer

Nicht, dass das meiner Meinung entspricht, aber lustig find ich’s trotzdem:

german_bash_223868

[fyad] ich bin nicht gut für computerfirmen: kaufe mir ein siemens-handy => siemens verkauft handysparte, kaufe mir einen yakumo-tft => yakumo geht pleite, kaufe mir eine fujitsu-siemens-pc => siemens verkauft seine anteile
[fyad] von wem soll ich als nächstes was kaufen? XD
[r_heart] apple
[hoobsta] Apple
[sailo] apple

Gesehen von einem Arbeitskollegen auf: german-bash.org. Danke, Bastian.


In retro we trust! – Ich auch!

Da trifft ein Kult-Gerät (Commodore C64) schon einmal auf ein Kult-Gerät (iPhone), und zwar in Form eines, dem Demo-Video nach wirklich geil gemachten Emulators:

YouTube Preview Image

Und dann lehnt Apple es ab, das Programm in den Appstore aufzunehmen.

Das find’ ich aber richtig sch[piiiiep]. Schließlich war der C64 eine der ersten Kisten (nicht nur) in meinem Computer-Leben. Nostalgisch-schön wär’s gewesen.

Also Apple: ab in den Store damit!


App-Empfehlung: Tilda

Heute gibt’s mit “Tilda” mal wieder eine Programm-Empfehlung.

Tilda ist ein Terminal-Emulator, der sich im Hintergrund hält und per Hotkey schnell aktiviert werden kann. Hier die Beschreibung aus dem Ubuntu-Paket:

terminal emulator with first person shooter console likeness Terminal taking after the likeness of many classic terminals from first person shooter games, Quake, Doom and Half-Life (to name a few), where the terminal has no border and is hidden from the desktop until a key is pressed.

Ich habe das Programm so konfiguriert, dass ich das Terminalfenster über [Super][F12] ein- und ausblenden kann. Das Programm kann vielfältig konfiguriert werden, etwa wo es erscheinen soll, wie groß es sein soll, ob es in der Startleiste auftauchen soll, …

Tilda

Wie bei anderen Terminal-Emulatoren – wie gnome-terminal oder terminator – kann man auch bei Tilda mehrere Tabs öffnen.

Wer, wie ich, immer einmal wieder einen Shellprompt benötigt, um kurz einige Befehle abzusetzen, für den wird Tilda schnell unentbehrlich.


Minitip: 3D-Effekte temporär deaktivieren

Ich nutze mittlerweile auf allen Linux-Desktops die Compiz-Effekte. Damit arbeitet es sich einfach fluffiger und produktiver, zumindest, wenn man die Effekte dezent einsetzt.

Manchmal kann es aber auch nötig sein, Bildschirmlupe und Co. kurzzeitig komplett zu deaktivieren, zum Beispiel, wenn man die ja eigentlich immer zu knapp bemessenen System-Ressourcen für wichtigere Dinge benötigt. Und so geht’s:
$ metacity --replace &
Und wenn Compiz wieder an den Start soll:
$ compiz --replace &


Einen Dank an meine Bank

Seit einigen Tagen konnte ich auf einmal nicht mehr auf mein Internet-Banking-Account zugreifen. Angeblich wg. falscher Anmeldedaten.

Ein Anruf bei der Hotline: “Durch die Fusion der Banken X und Y werden gerade technische Umstellungen durchgeführt. Das sollte bald wieder gehen.”

Ging aber bis einschließlich gestern abend nicht.

Bis ich gerade Post meiner Bank im Briefkasten hatte: “Durch die Fusion der Banken X und Y haben sich Ihre Bankdaten geändert. Ihre neue Konto-Nr. lautet ….”.

Super. Dann fange ich jetzt mal an, dies meinen ganzen Lastschrift-Abbuchlern mitzuteilen.

Und versuche mir nach 20 Jahren mit meiner bisherigen Konto-Nr. eine neue Bankverbindung einzuprägen.


Partition sicher löschen

Ich hatte neulich einmal wieder eine Festplatte zu löschen. Da auf der Platte Patientendaten gespeichert waren, und die Platte per Post rausgeschickt werden sollte, wurde:
$ sudo dd if=/dev/random of=/dev/[partition] bs=1024k
abgesetzt.

Doch trotz Boliden mit aktueller Hardware, der Zufallsgenerator braucht einfach viiiiel zu lange. Ich hab’s nicht ausgerechnet, aber der Wipe-Vorgang hätte für die zu löschenden 160GB schon einige Tage gebraucht.

Bei Serverplatten interessiert mich das nicht wirklich, da ich dort meist nicht wirklich unter Zeitdruck stehe. Da wird der dd-Prozess angeschmissen und rappelt dann nach Lust und Laune vor sich hin, bis er fertig ist.

Wer ungeduldig ist oder es einfach nur eilig hat, kann aber mittlerweile – und ohne wirklichen Sicherheitsverlust – die zu löschende Platte einfach mit Nullen vollhauen:
$ sudo dd if=/dev/zero of=/dev/[partition] bs=1024k

Oder man benutzt “shred” aus dem coreutils-Paket.

Kleiner Tipp am Rande. Wer während des dd-Laufes den aktuellen Fortschritt sehen möchte, der muss einfach nur ein SIGUSR1 an den laufenden dd-Prozess absetzen:
# sudo kill -SIGUSR1 $(pidof dd)


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