App-Empfehlung: Tasque

Klein, aber äußerst praktisch:

Mit Tasque kann man seine noch zu erledigenden Aufgaben verwalten, nicht mehr und nicht weniger. Das Tool bindet sich aber so unauffällig in den Arbeitsablauf ein, dass es eine Freude ist, damit zu arbeiten.

Screenshot Tasque

Zumindest im Zusammenspiel mit dem entsprechenden Gnome-Do-Plugin.

Damit legt es sich eine Aufgabe äußerst geschmeidig an:

[super][space]create task[tab]“meine neue aufgabe”[enter]

Fertig. Wobei die Eingabe “task” schon reicht, um das Tasque-Plugin zu aktivieren.

Um die Aufgabenliste einzusehen, einfach “tasque” an Gnome-Do übergeben.

Aufgaben können mit einem Datum und mit Notizen versehen werden. Das war’s eigentlich schon an Funktionalität.

Tasque kann die Todos in einem Textfile speichern, interessanter sind aber die Optionen, diese mit Evolution abzugleichen oder den Online-Service “Remember the Milk” für die Aufgabenspeicherung zu benutzen.

Das wiederum ermöglicht eine konsistente Aufgabenliste über die Rechnergrenze hinweg. So tummeln sich meine Aufgaben mittlerweile nicht nur auf meinen PCs, auch mein iPhone informiert mich, was ich noch zu tun habe.

Ich liebe so kleine Programme, die nur eine Aufgabe erfüllen, das aber dann richtig gut.

Das Programm lässt sich direkt aus den Ubuntu-Repositories installieren.

Über Stefan

Meine Leidenschaft, sowohl im beruflichen als auch im privaten Bereich, gilt seit mittlerweile über 15 Jahren Linux-Systemen. Einen speziellen Schwerpunkt in diesem Bereich habe ich nicht - nur Debian-basiert sollte es sein.
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2 Antworten zu App-Empfehlung: Tasque

  1. Felix schreibt:

    Auch wenn das Ganze schon etwas älter ist…

    Ich habe neulich auch mal Tasque ausprobiert, bin jetzt aber bei gToDo hängen geblieben. Dabei hat mir Tasque optisch besser gefallen. Hauptgrund waren für mich die Kategorien. Ich habe bei Tasque keine Möglichkeit gefunden, eigene Kategorien zu erstellen, oder hab ich das einfach nur übersehen?

  2. Stefan schreibt:

    Es gibt zwar Kategorien, wenn man “Local File” als Speichermedium auswählt (Family, Personal, Project und Work), die GUI bietet allerdings keine Möglichkeit, eigene Kategorien anzulegen.

    Ob man Kategorien editieren kann, wenn “Remember the Milk” als Backend ausgewählt wird, weiß ich nicht, da ich dort keinen Account habe.

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