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Bodo mit dem Bagger

Ob der Bodo heute morgen wohl auf die Telekom sauer war?

Auf jeden Fall hat er bei Autobahnbauarbeiten auf der A45 erstmal eine Backbone-Leitung der Telekom durchgebaggert.

Und nun warten alle Internetnutzer rund um Dortmund, dass die LWL wieder zusammengespleißt sind.

Nur gut, dass es iPhones gibt, da kann man sich zumindest etwas behelfen.

Und bei so einem Ausfall merkt man erstmal, wie abhängig man vom Zwischennetz ist.


Spieleklassiker auf dem iPhone

Es scheint sich da ein richtiggehender Trend abzuzeichnen:

Immer öfter tauchen alte Spieleklassiker auf, die, portiert auf iPhone und iPod, ihr Glück beim Kunden ein weiteres Mal versuchen.

Zuerst ist mir “Monkey Island” aufgefallen, ein Lucas-Arts-Adventure von 1990, das mich früher schon viele Stunden an den Rechner (zu der Zeit noch ein Amiga 500) fesseln konnte. Die Steuerung ist zwar etwas hakelig – aber was macht man als Fan nicht alles mit. ;)

“Doom” wird gerade für den Appstore vorbereitet, “Wolfenstein 3d” ist schon zu haben.

Auch Myst ist, mit seiner zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung fullminanten Grafik, für Apples mobile Endgeräte zu haben.

Und mit “Beneath of a Steel Sky” zieht ein weiterer Klassiker in den Appstore ein.

Nur komisch, dass das Adventure für ScummVM kostenfrei zu haben ist, im Appstore für das Spiel jedoch knapp 4 Euro zu berappen sind.

Aber das Jailbreak für die aktuelle Firmware 3.1 (resp. 3.1.2) soll ja am Sonntag kommen – dann lässt sich ScummVM auch über Cydia installieren. Damit stehen dann neben den hier angesprochenen “Monkey Island” und “Beneath a Steel Sky” auch viele weitere Lucas Arts-Klassiker wie Maniac Mansion, Zak Mc Kracken oder Indiana Jones auf dem iPhone zur Verfügung. Auch der magische Sprücheklopfer “Simon the Sorcerer” könnte dann auf dem iPhone sein Unwesen treiben.

Wenn man denn die alten Datenträger noch irgendwo rumfliegen hat.

Somit fehlen eigentlich nur noch “Great Giana Sisters” und natürlich die “Lemminge”. Gerade das Spielkonzept der tierischen Selbstmörder sollte sich doch hervorragend für das iPhone umsetzen lassen.

Ich weiß, über Cydia lassen sich die Lemmings über den NES-Emulator auf das iPhone-Display bringen – aber ich bin skeptisch, ob das wirklich angenehm bedienbar läuft.

Kennt Ihr weitere Spieleklassiker, die für das iPhone portiert wurden und unbedingt darauf installiert gehören?


Support vom Feinsten

Es ist ja schon blöd. Server fallen ja immer zur ungünstigsten Zeit überhaupt aus.

So wie der, auf dem auch dieses Blog läuft. Samstag morgen, 3:45 Uhr. Der Server ist noch pingbar, aber kein Dienst ist erreichbar. Auch “ssh” nicht. Mist.

Meine Reboot-Anforderungen in das Rescue-System ignoriert die Maschine – so wie ich denke, aus reiner Boshaftigkeit.

Und beim Support von Hetzner ist niemand erreichbar. Achja, “Tag der deutschen Einheit”.

Aber dann am Montag morgen, 7:00 Uhr schnell einen manuellen Vorort-Reset angefordert. Keine fünf Minuten später habe ich eine E-Mail im Postfach:

“der Server zeigte I/O-errors bei der Festplatte sdb an. Wir haben Ihnen das Rescue-System gestartet damit Sie, soweit möglich, noch Daten sichern können.

Bitte teilen Sie uns danach mit wann wir die Festplatte sdb innerhalb unserer Supportzeiten von Mo. – Fr. von 7:30 Uhr bis 22:00 Uhr und Sa. von 11:00 Uhr bis 16:00 Uhr austauschen können.

Also schnell der Anforderung nachgekommen und ein Backup gemacht. Nach Abschluss meiner Arbeiten habe ich dann eine Mail an Hetzner geschrieben, dass die Platte ausgetauscht werden könne.

Und auch hier nach noch nicht einmal 20 Minuten die Antwort des Hetzner-Supportmitarbeiters.

wir haben die Festplatte sdb und das SATA-Kabel ausgetauscht.

Das Rescue-System wurde wie gewünscht gestartet.

So musste ich nur noch die Platte partitionieren und die gesicherten Daten zurückspielen. Und nun rennt die Kiste wieder. Hoffentlich wieder zwei Jahre am Stück ohne Ausfall.

Das nenne ich Support. Vielen Dank an Hetzner! :)


Derzeit möchte ich nicht Admin bei der Lufthansa sein

Es hört sich an, wie eine Schlagzeile vom 1. April:

Bei der Lufthansa liegen weltweit so große Computerprobleme vor, dass Teile der Flotte nicht abheben können. Checkins sind nicht möglich, teilweise fertigen die Lufthansa-Mitarbeiter Boardkarten wieder in alter Manier mit Zettel und Stift an.

Die Verspätungen der Maschinen wirken sich dabei logischerweise auch auf den Flugverkehr der anderen Fluggesellschaften aus.

Und sehr zum Leidwesen für die IT-Admins der Lufthansa ist diese Meldung wohl keine Ente. Die haben wahrscheinlich gerade Mega-Stress. Ich drück Euch die Daumen, Jungs und Mädels!!


Trübe Aussichten

Nicht nur, dass es morgens noch dunkel ist, wenn man zur Arbeit kommt und abends schon wieder dunkel ist, wenn man nach Hause geht, auch die Wetteraussichten für die nächsten Tage sind echt trübe.

Willkommen, Herbst. Auf geht’s – mit vollem Schwung in die Winterdepression :(

Trübe Aussichten


Die eigene Handschrift als Truetype-Font

Schön, was man so beim Streifen durch’s Web so findet.

Luto hat sich nämlich aus seiner Handschrift einen Zeichensatz generiert.

Eigentlich wollte ich das auch schon immer mal machen, hatte aber nie die Muße, die ganze Arbeit da rein zu stecken. Aber auf http://www.fontcapture.com/ geht’s auch mit Minimalaufwand.

Einfach eine Schablone herunterladen, diese mit den eigenen weniger gut lesbaren handschriftlichen Buchstaben ausfüllen, den ausgefüllten Bogen wieder einscannen und abschließend nach fontcapture.com hochladen.

Und wenige Sekunden später steht die eigene Handschrift als TTF zum Download bereit.

Und anders als bei Luto, funktionieren bei mir auch die Umlaute:

Meine Handschrift als Truetypefont


App-Empfehlung: WinWrangler

WinWrangler ist ein Tool, das per Hotkey ein kleines Problem der meisten Windowmanager elegant löst:

Der in der Regel unübersichtlich angeordnete Fensterwust wird per Tastendruck ordentlich sortiert dargestellt.

Nach dem Start mit “winwrangler -d” – oder “winwrangler -t” für die, die ein Icon im Benachrichtigungsfeld des Panels bevorzugen – lassen sich folgende Fensteranordnungen erzwingen:

[ctrl][super]1 – Das aktuelle Fenster wird so groß wie möglich dargestellt, ohne die anderen geöffneten Fenster zu verdecken

[ctrl][super]2 – Alle geöffneten Programmfenster werden nebeneinander dargestellt (”Tile”)

[ctrl][super]3 – dem aktuell aktiven Fenster wird zwei/drittel der Desktopfläche zugewiesen, die anderen Fenster teilen sich den Rest der freien Fläche.

WinWrangler

Besonders die dritte Option ist sehr praktisch, bleibt einem bei der aktuell genutzten Anwendung recht viel Platz zum Arbeiten, und erhöht dabei auch noch die Übersicht über alle geöffneten Fenster.

Wer dem Fensteraufteiler andere Shortcuts zuweisen möchte, kann dies über die Datei ~/.config/hotkey/winwrangler.hotkeys tun.

WinWrangler arbeitet auch im Zweischirmbetrieb ganz gut, ordnet die Fenster aber nicht wirklich optimal an. So bekommt in der Zwei/Drittel-Ansicht das fokussierte Fenster zwar einen kompletten Bildschirm als Arbeitsfläche zugewiesen, die anderen Programme teilen sich jedoch nur Zwei/Drittel des anderen Bildschirms unter sich auf.

Wer das Programm auf seiner Debian-Maschine übersetzen möchte, benötigt neben einigen Bibliotheken, die über das distributionseigene Paketmanagement nachinstalliert werden können, auch noch die “Gtk Hotkey Library“.

Für Ubuntu-Benutzer gibt es aber auch fertige Pakete bei launchpad.net:

$ echo deb http://ppa.launchpad.net/kamstrup/ppa/ubuntu jaunty main >/etc/apt/sources.list.d/winwrangler.list
$ sudo apt-key adv –keyserver keyserver.ubuntu.com –recv-keys BDD11F68EE2196C9
$ sudo aptitude update
$ sudo aptitude install winwrangler


Blogfield 2009

Nun ist es endlich soweit:

Über 100 Blogger haben es 2009 nach Blogfield geschafft. Super, was Stefan und Oliver da auf die Beine gestellt haben.

Blogfield 2009

Ich freue mich auf 2011, auch da werde ich sicherlich mit nach Blogfield reisen.

Wer mich sucht: ich bin klein und blass, und habe – wie eigentlich jeden Tag – wohl wieder viel zu viel Zeit am Rechner verbracht.

Viel Spaß beim suchen ;)


Mein neues Spielzeug ist endlich da

Nach genau vier Wochen Wartezeit konnte ich heute endlich mein neues iPhone 3gs in Empfang nehmen.

Und ich muss sagen: Ich bin beeindruckt. Sowohl die Performance als auch die Bedienung sind um Längen besser als beim 2g. Das Gerät bedient sich insgesamt viel fluffiger als das Alte. Und auch Cut’n'Paste funktioniert mit der aktuellen Firmware endlich. Da habe ich schon monatelang nach geschmachtet.

Die Datenübernahme klappte über iTunes einwandfrei, nur einmal habe ich mich kurz erschrocken. Nach dem Einspielen des letzten Backups, das ich vom 2g gemacht hatte, wollte das neue Telefon nämlich partout nicht mehr ins Internet.

Aber nach dem Rücksetzen der Einstellungen klappt das nun auch wieder.

Auf meiner Wunschliste steht nun nur noch, das ich neben den SMS auch auf eingehende E-Mails hingewiesen werde, wenn das Gerät gerade gesperrt ist. Aber vielleicht war ich ja bisher einfach zu doof, diese Einstellungsmöglichkeit zu finden.

Abschließend noch ein Dankeschön an die Programmierer von Wordpress für das iPhone, die die Erstellung dieses Beitrages ermöglicht haben. ;)


iPhone 3gs sehr langsam …

… nein, nicht das Gerät, die Lieferzeiten von T-Mobile sind z.Zt. unerträglich lang.

Vor mittlerweile drei Wochen habe ich das schwarze 16GB-Modell im T-Punkt meines Vertrauens zur Bestellung in Auftrag gegeben.

Gestern habe ich dann mal ganz vorsichtig angefragt, wann ich denn mit der Lieferung rechnen könne.

“Diese Woche haben wir noch kein einziges Gerät hereinbekommen, ich weiß nicht, wann wir die nächsten Geräte bekommen. Und bei dem von Ihnen ausgewählten Modell haben wir z.Zt. Lieferzeiten von bis zu acht Wochen” …

*narf*


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