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Herzlichen Glückwunsch, Debian!
16. August 2008

Debian feiert heute seinen 15. Geburtstag.

Startpunkt für Debian, dessen Name eine Kombination aus den Vornamen des Debian-Gründers Ian Murdock und seiner Frau Debra ist, war ein Newsposting von Ian Murdock, in dem er seine neue Distribution wie folgt beschreibt:

This is just to announce the imminent completion of a brand-new Linux release,
which I’m calling the Debian Linux Release. This is a release that I have put
together basically from scratch; in other words, I didn’t simply make some
changes to SLS and call it a new release. I was inspired to put together this
release after running SLS and generally being dissatisfied with much of it,
and after much altering of SLS I decided that it would be easier to start
from scratch. The base system is now virtually complete (though I’m still
looking around to make sure that I grabbed the most recent sources for
everything), and I’d like to get some feedback before I add the “fancy” stuff.

Also dann: Alles Gute und ab geht’s in die nächsten 15 Jahre!


Das erste Jahr ist um

Gerade sehe ich: ich hatte gestern “1-jähriges Bloguläum” :)

Damit bin ich zwar noch nicht lange dabei, aber eine kurze Zwischenbilanz möchte ich trotzdem ziehen:
- es steht immer noch aus, ein Template für den RSS-Feed zu integrieren
- ATI-Treiber unter Ubuntu (sowohl unter Edgy Eft, als auch unter Feisty Fawn) werden offenbar sehr gerne installiert
- Disclaimer über den Server an eMails anzuhängen ist nicht trivial ;)
- Einen Dank an alle Besucher spreche ich gerne aus - Danke für die vielen, oft sehr hilfreichen, Kommentare

Und als Fazit: Ich blog dann mal weiter.


Sam Hocevar neuer DPL

Fast zeitgleich zum Release von Debian Etch wurde Sam Hocevar gestern zum neuen Debian Project Leader (DPL) gewählt. Sam hat sich mit seinem Motto “Make Debian Fun again” gegen weitere sieben Kandidaten durchgesetzt. Sein Hauptziel ist, Debian’s Beliebtheit wieder zu steigern, indem (begleitet von einer offenen Kommunikation nach außen) festgelegte Ziele schneller umgesetzt werden sollen.

Sam’s Wahlprogramm ist zu finden unter: http://www.debian.org/vote/2007/platforms/sho

Die Wahlergebnisse können unter http://www.debian.org/vote/2007/vote_001 eingesehen werden.

Sam Hocevar tritt sein Amt am 17. April an, von hier aus meine Glückwünsche und alles Gute.


Debian 4.0 released

Unglaublich aber wahr. Quasi als “Easteregg” (also gut im Ostertrubel versteckt ;) ) wurde gestern Debian Etch freigegeben.

Als Main-Features der neuen Version heben die Debian-Macher natürlich den neuen, grafischen Installer (der 58 Sprachen unterstützt), die Lauffähigkeit des OS auf 11 verschiedenen Prozessor-Plattformen oder das Anlegen verschlüsselter Partitionen hervor.

Die Umstellung der eigenen Produktiv-Systeme von der bisherigen stabilen Version Sarge auf Etch ist problemlos möglich, es wird jedoch das Studium der Veröffentlichungs-Hinweise empfohlen.

Weitere Informationen zum neuen Release sind in der Release-Mail der Announce-Mailingliste unter:
lists.debian.org/debian-announce/debian-announce-2007/msg00002.html
zu finden.


xWeihnachten .06

Ich wünsche ein besinnliches Weihnachtsfest und erholsame Feiertage.

Möge in der Weihnachtszeit die Hektik der Computerwelt einmal eine untergeordnete Rolle spielen und sich hinter die privaten Bedürfnisse nach Ruhe und Erholung und die Wünsche der Familie stellen.

Es bleibt ja nach den weihnachtlichen Umtauschaktionen immer noch genug Zeit, sich mit den neuen technischen Errungenschaften auseinanderzusetzen und Linux auf den Flachbild-Fernseher, die Mikrowelle oder die Armbanduhr zu bannen.


Feature-Freeze von Debian Etch

Schon seit gestern ist Debian 4.0 ausschließlich zur Wanzenjagd freigegeben.

Ab jetzt werden bis zum voraussichtlichen Releasetermin im Januar 2007 nur noch Bugfixes veröffentlicht, neuere Pakete aus Sid finden nur noch im Einzelfall nach der Zustimmung der Mitglieder des Releaseteams einen Weg in die neue Stable.


Herzlichen Glückwunsch!

Heute vor 15 Jahren veröffentlichte Linus Torvalds die erste Kernelversion 0.01 von Linux auf einem FTP-Server in Finnland.

Die Source umfassten ca. 10.000 Zeilen, beschränkte sich auf die “Unterstützung” von 386ern und bootete lediglich von Diskette. Einzige “Anwendung” seinerzeit war die Bash.

Begonnen hat Linux eigentlich als Terminal-Emulation, um Linus Torvalds einen Zugang zum Unix-System seiner Uni zu ermöglichen.

Mittlerweile sind aus den anfänglichen (gepackten) 70KB an Sourcen ca. 40MB und aus Linux ein erwachsenes Betriebssystem geworden, das sowohl im Server- als auch im Desktop-Bereich einen festen Platz neben den kommerziellen Betriebssystemen (Windows, *nix, MacOS, …) gefunden hat.


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