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Diäten-Verarsche

So langsam wird es grotesk.

Energiekonzerne, Krankenkassen oder Banken (um nur ein paar der großen Absahner zu nennen) verdienen sich dumm und dusselig und Vater Staat schraubt sich mehr Steuern rein, als die Volksvertreter selbst erwartet hätten.

Zeitgleich kämpfen verschiedenste Gewerkschaften mit ausufernden Streiks darum, dass die arbeitende Bevölkerung zumindest mit einer an die Teuerungsrate des Landes angepasste Beteiligung am aktuell spürbaren Wirtschaftsaufschwung teilhaben darf.

Familien werden finanziell immer härter drangsaliert, dabei wird offen, auch aus Reihen der Politik davor gewarnt, dass immer mehr Bürger (auch aus der Mittelschicht) an den Rand der Armutsgrenze abrutschen.

Steuererleichterungen oder Zuwendungen aus dem Staatssäckel an die Bürger werden durch Minister Steinbrück kategorisch abgelehnt, die Sanierung des Staatshaushaltes habe Vorrang.

Zumindest wird werbewirksam, wir sind ja in Zeiten des Wahlkampfes, über eine Erhöhung der Renten diskutiert.

Und da wollen sich die Abgeordneten in Berlin mal eben klammheimlich eine 15-prozentige Diätenerhöhung bis 2010 zuschanzen.

In Politikerkreisen werden Diäten “Abgeordneten-Entschädigung” genannt, ich frage mich, wofür wollen die denn entschädigt werden.

Und nachdem nun vorerst hektisch zurückgerudert wurde, was soll das Thema auch im Wahlkampf, werden direkt Kommentare von Seiten der CDU laut, frei formuliert hört sich das dann so an:

“Die Leute meinen noch, wir wären gierig, wenn wir unsere Diäten erst um 15% erhöhen wollen, diese Entscheidung dann aber zurücknehmen können.”

Also wird das Thema auf später verschoben, wenn auch für den Bürger unangenehme Entscheidungen durchgedrückt werden können, nämlich kurz nach den Wahlen.

Und dabei sollte man nicht davon ausgehen, dass keine Anpassung der Abgeordnetenbezüge vorgenommen würden. 2008 waren das 4,7%, Anfang 2009 kommen noch einmal knapp 4,5% obendrauf. Das macht weit über 7000 Euro monatlich im Portemonnaie eines jeden Abgeordneten.

Dazu passend auch die Reaktionen von Politikern zu einer Umfrage der Zeitschrift “Capital”. Die wollten sowohl von Wirtschaftsbossen, als auch von den Spitzenpolitikern in Deutschland wissen, was diese denn so an Steuern abdrücken.

Aus der Wirtschaft kamen, trotz der z.Zt. sowieso schon schwierigen Fahrwasser zur Frage der Gehaltsklassen in den Chefetagen, auch Antworten.

Die Manger von Konzernen wie Adidas gaben bereitwillig Auskunft und nannten Zahlen, bei denen Ottonormalverbraucher schwindelig wird.

Volksvertreter wie Frau Merkel jedoch, oder auch Herr Schäuble verweigerten die Aussage. Das macht nachdenklich. Sehr nachdenklich. Die Begründung von Herrn Schäuble hierzu möchte ich garnicht erst nennen, denn das würde wieder einen dunklen Schatten über die ansonsten so offen zur Schau gestellte Datensammelleidenschaft des Ministers werfen.

Da bewahrheitet sich auf jeden Fall wieder:
Diäten, bei denen man selbst bestimmen darf, wieviel es zu essen gibt, funktionieren einfach nicht.


schnellschreibenlernen

72 Wörter

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Zwar nicht so schnell wie mika, aber ich werde noch ein wenig üben :).

Edit:
Wer das Zehnfingersystem erlernen möchte, kann über tipp10.de einen Schreibtrainer herunterladen (GPL für Linux, MacOS, Windows)


Star Wars ASCII-Edition

Sehr genial :)

$ telnet towel.blinkenlights.nl


Was man so macht …

… wenn man einmal mit seiner Zeit nichts anzufangen weiß …

Transparente Desktops


Auf die Idee für das Bild kam ich, als ich gestern nachmittag meinen neuen 19-Zöller aufbauen durfte.

Leider hatten sich nach der ersten Bildbearbeitung die Lichtverhältnisse verändert, so dass für beim abschließenden Ablichten des Gesamtmotives die Farben nicht mehr so richtig passten (v.a. in der linken unteren Ecke beim rechten Monitor und bei den Jalousien beim linken TFT). Außerdem war es überhaupt ziemlich kompliziert, die Farben so einigermaßen hinzubekommen, die Monitore stellen diese, gelinde gesagt, recht unterschiedlich dar.

Aber lustig war’s :D


Wie löse ich alle Microsoft-Probleme auf einmal?

Klicke einfach: hier

Say goodbye to Microsoft. Now.



Wie wahr, wie wahr ;)

Gefunden auf penguins linuxlog:

Ubuntu is an ancient african Word for “Can’t install Debian”

Sehr guter Spruch *fg*


Minitip: Hintergrundbild für Ion 3

Nach der letzten erfolgreich umschifften Klippe, eine “Autostartfunktion” für Ion hinzubekommen (.xinitrc ohne Funktion), meine ich, das ist die Gelegenheit, meinen Ion-Desktop durch ein Hintergrundbild zu verschönern.

Als Zutat wird nur das Tool “display” aus dem Paket “Imagemagick” benötigt, außerdem muss der Autostart, wie in o.g. Beitrag beschrieben, funktionieren.

Dann muss die ~.xsession nur noch um das Kommando “display” erweitert werden, meine Datei sieht jetzt so aus:

#!/bin/bash
PATH=$PATH:/usr/bin
xterminal-emulator -e mutt &
display -window root -geometry 800x600+0+42 ~/wallpaper/hintergrund.jpg
/usr/bin/ion3

Und ja: auf meinem Laptop arbeite ich wirklich mit einem 800×600-Display ;)

Wen es interessiert: Ich arbeite auf einem Toughbook CF-27 fast in Originalausstattung: PII 266MHz, 4GB HD, FDD, _kein_ CDRom, sowie das erwähnte Display mit 800×600 Pixeln Auflösung.

Ich habe dem Gerät nur etwas mehr Hauptspeicher gegönnt: 160MB “rennen” da jetzt.


Wikipedia einmal anders

Auf meiner heutigen Tour durch’s Zwischennetz bin ich zufällig auf diesen Blog-Eintrag aus mikas blog gestoßen.

Ziemlich sinnfrei, aber absolut genial: Die Wikipedia kann als “Pseudodateisystem” in das Sytem eingehangen werden :)

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