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Deja Vu |

Steve Balmer sagt voraus, dass es in 10 Jahren keine Printmedien mehr geben wird … (heise)

Ja, ja, und Windows wird ein stabiles, schnelles Betriebssystem, als OSS natürlich.

*gähn*


Rätsel für Fortgeschrittene |

Gerade hat mich meine Tochter gefragt, ob ich ihr bei diesem Kinderrätsel weiterhelfen könne:

Das unmögliche Labyrinth

Konnte ich nicht…

Könnt Ihr? ;)


Ubuntu 8.04 LTS beta |

Wie kann man nur in eine “LTS”-Version von Ubuntu eine Beta-Version vom Firefox integrieren?

Dauernd stürzt das Teil ab. “Flash an, Firefox aus” sozusagen.

Naja, der Rest scheint aber stabil und fehlerfrei zu rennen.


KDE 4.1 im Anmarsch |

Eigentlich hatte ich ja schon Anfang des Jahres vor, mir KDE 4 anzusehen.

Nur irgendwie motiviert es nicht wirklich, ein halbfertiges System zu installieren.

Jetzt ist jedoch die erste Beta von KDE 4.1 veröffentlicht. Schon vollständiger als die Vorversion.

Ich sitze die Beta-Phase jetzt noch die zwei Monate aus, im Juli soll die finale Version dann erscheinen. Und dann bekommt KDE evtl. noch einmal eine Chance, als Gnome-Alternative auf meinem Desktop Platz zu finden.


Diäten-Verarsche |

So langsam wird es grotesk.

Energiekonzerne, Krankenkassen oder Banken (um nur ein paar der großen Absahner zu nennen) verdienen sich dumm und dusselig und Vater Staat schraubt sich mehr Steuern rein, als die Volksvertreter selbst erwartet hätten.

Zeitgleich kämpfen verschiedenste Gewerkschaften mit ausufernden Streiks darum, dass die arbeitende Bevölkerung zumindest mit einer an die Teuerungsrate des Landes angepasste Beteiligung am aktuell spürbaren Wirtschaftsaufschwung teilhaben darf.

Familien werden finanziell immer härter drangsaliert, dabei wird offen, auch aus Reihen der Politik davor gewarnt, dass immer mehr Bürger (auch aus der Mittelschicht) an den Rand der Armutsgrenze abrutschen.

Steuererleichterungen oder Zuwendungen aus dem Staatssäckel an die Bürger werden durch Minister Steinbrück kategorisch abgelehnt, die Sanierung des Staatshaushaltes habe Vorrang.

Zumindest wird werbewirksam, wir sind ja in Zeiten des Wahlkampfes, über eine Erhöhung der Renten diskutiert.

Und da wollen sich die Abgeordneten in Berlin mal eben klammheimlich eine 15-prozentige Diätenerhöhung bis 2010 zuschanzen.

In Politikerkreisen werden Diäten “Abgeordneten-Entschädigung” genannt, ich frage mich, wofür wollen die denn entschädigt werden.

Und nachdem nun vorerst hektisch zurückgerudert wurde, was soll das Thema auch im Wahlkampf, werden direkt Kommentare von Seiten der CDU laut, frei formuliert hört sich das dann so an:

“Die Leute meinen noch, wir wären gierig, wenn wir unsere Diäten erst um 15% erhöhen wollen, diese Entscheidung dann aber zurücknehmen können.”

Also wird das Thema auf später verschoben, wenn auch für den Bürger unangenehme Entscheidungen durchgedrückt werden können, nämlich kurz nach den Wahlen.

Und dabei sollte man nicht davon ausgehen, dass keine Anpassung der Abgeordnetenbezüge vorgenommen würden. 2008 waren das 4,7%, Anfang 2009 kommen noch einmal knapp 4,5% obendrauf. Das macht weit über 7000 Euro monatlich im Portemonnaie eines jeden Abgeordneten.

Dazu passend auch die Reaktionen von Politikern zu einer Umfrage der Zeitschrift “Capital”. Die wollten sowohl von Wirtschaftsbossen, als auch von den Spitzenpolitikern in Deutschland wissen, was diese denn so an Steuern abdrücken.

Aus der Wirtschaft kamen, trotz der z.Zt. sowieso schon schwierigen Fahrwasser zur Frage der Gehaltsklassen in den Chefetagen, auch Antworten.

Die Manger von Konzernen wie Adidas gaben bereitwillig Auskunft und nannten Zahlen, bei denen Ottonormalverbraucher schwindelig wird.

Volksvertreter wie Frau Merkel jedoch, oder auch Herr Schäuble verweigerten die Aussage. Das macht nachdenklich. Sehr nachdenklich. Die Begründung von Herrn Schäuble hierzu möchte ich garnicht erst nennen, denn das würde wieder einen dunklen Schatten über die ansonsten so offen zur Schau gestellte Datensammelleidenschaft des Ministers werfen.

Da bewahrheitet sich auf jeden Fall wieder:
Diäten, bei denen man selbst bestimmen darf, wieviel es zu essen gibt, funktionieren einfach nicht.


Debian - Guaranteed Entropy |

debian_random.jpg

(gesehen auf aptgetupdate.de)


nopaste-Service für die Shell |

Gerade auf [pimp my shell] gefunden:

sprunge.us ermöglicht es, direkt aus der Shell einen Beitrag auf dem “nopaste-Service” zu posten, sprunge.us liefert die URL zurück auf die Shell.

Auf sprunge.us steht, wie es geht.

Ich habe mir das ganze noch ein wenig vereinfacht und ~/bin/nopaste mit folgendem Inhalt angelegt:
#!/bin/bash
curl -F 'sprunge=< -' http://sprunge.us

Jetzt kann ich simpel mit
$ echo foobar | nopaste
“nicht einfügen”.

Sehr praktisch.


SSH-Schlüssel für Debian aktualisieren |

Mittlerweile habe ich endlich alle Debian-Systeme patchen können, das Beheben der openssh-Sicherheitslücke war mit
# aptitude update && aptitude dist-upgrade
und dem Erzeugen ein paar neuer Schlüssel und Zertifikate wirklich kein Hexenwerk.

Aber beinahe hätte ich mir trotzdem ein Eigentor geschossen. Denn neben den aktuellen openssh-Paketen rutschte auf einem Webserver auch ein Kernel-Update mit auf die Platte, das einen Neustart erforderte. Ich war schon fast beim “init 6″, als mir einfiel, dass ich doch besser nochmal versuchen sollte, eine ssh-Verbindung zum Server aufzubauen.

Und flups, da hieß es direkt:

Permission denied (publickey).

und im auth.log des Servers tauchte die Meldung:

May 17 10:37:43 localhost sshd[21441]: Public key b1:5f:68:94:45:0e:fb:4a:9e:1e:19:b3:cb:6f:2a:b3 blacklisted (see ssh-vulnkey(1))

Mir war zwar bekannt, dass das Upgrade das Paket openssh-blacklist mit auf das System gebracht hatte, dass aber eine Verbindung mit dem eigenen, noch verwundbaren Schlüssel direkt unterbunden wurde, hat mich dann doch überrascht.

ssh-keygen hat’s gerichtet, der Server bootet gerade neu.

Und die Moral von der Geschicht’: vergiss den eig’nen Client nicht ;)


100 + 17 != 117 |

Heute morgen per Mail:
motorradfahrer.jpg


Sicherheitslücke in Debian |

Wiedereinmal macht eine Sicherheitslücke Schlagzeilen (hier oder hier oder natürlich hier).

Diesmal ist OpenSSL in Debian betroffen, die mit den bisher ausgelieferten Versionen des Paketes seit 0.9.8c-1 generierten Schlüssel sind vorhersagbar.

Es ist dringend empfohlen, alle Systeme mit dem nun zur Verfügung stehenden Sicherheits-Update auszustatten, sowie alle betroffenen Schlüssel (SSH, OpenSSL, …) und x509-Zertifikate zu erneuern.

Hurra.

Zu lesen auch auf:

  • ende-der-vernunft-org
  • oder

  • roothausen.de

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