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Shell-Helferlein: watch |

Ich wurde gerade auf “watch”, einem kleinen Utility für die Shell, aufmerksam.

Mit watch ist es möglich, Befehle periodisch immer wieder auszuführen.

Bisher habe ich nie den großen Sinn in dem Tool gesehen, gibt es doch eine Crontab oder while-Schleifen.

Watch knallt die Bildschirmausgaben der ausgeführten Befehle aber nicht einfach untereinander weg, sondern leert vorher den Bildschirm. Dabei, und das ist das, was das Programm interessant macht, ist es möglich, die Veränderungen zwischen zwei von watch ausgelösten Befehlsausgaben markieren zu lassen. Diese Änderungen lassen sich auch kumulativ über die gesamte Laufzeit von watch markieren.

Auf diese Weise lässt sich beispielsweise sehr einfach überwachen, ob ein Prozess neue Forks erstellt, ob sich Dateigrößen geändert haben, ob neue Dateien in ein Verzeichnis kopiert wurden, ob sich Benutzer am System angemeldet haben, …

Das einzige was stört ist, dass watch keinen Parameter kennt, der nur eine festgelegte Anzahl von Befehlsdurchläufen anstößt.

Doch alles in allem, ein interessantes Tool.

Und ja, ich weiß: es gibt vielfältige Alternativen. :)

Links:
http://www.debian-administration.org/articles/605


Otto explains the PC - Otto erklärt das Pissoir |

gerade via irc


gimp-ufraw 0.13 und die Canon EOS 450d |

Nach dem letzten Kurzurlaub mit meiner Familie und dem damit verbundenen ersten Großeinsatz für meine neue DSLR Canon EOS 450d, freute ich mich schon darauf, die ersten Bilder zu pimpen (s/pimp/gimp/ ;) ).

Doch was meine Augen beim Öffnen aller Raw-Dateien mit dem Gimp-Plugin ufraw zu sehen bekamen, waren nur verwaschene, viel zu helle Aufnahmen. Alles Reglergeschubse blieb erfolglos, keine CR2-Datei ließ sich auch nur einigermaßen in optische Normalbereiche bugsieren.

Eine kurze Internet-”Recherche” ergab, dass meine Canon von ufraw 0.13 noch nicht unterstützt wird.

Aber die Opensource-Community wäre nicht Opensource-Community, wenn nicht irgendein findiger Mensch schon eine Lösung gefunden hätte.

Mit dem unter http://const.deribin.com/ufraw_and_Canon_450D angebotenen Patch wird die Unzulänglichkeit glattgebügelt, ufraw arbeitet wieder wie gewohnt.

Für denjenigen, der ein Debian-Derivat einsetzt (ich selbst arbeite hier mit Ubuntu Hardy Heron) und nicht weiß, wie er zu einem gepachten gimp-ufraw kommen soll, hier eine kurze Anleitung. Diese sollte von der Form her auf alle ufraw-Versionen passen, die die Version 8.80 von dcraw.cc einsetzen.

Schritt 1 - Den Patch herunterladen und entpacken
Die Beschreibung erspar ich mir ;)

Schritt 2 - Die Source von gimp-ufraw herunterladen und eventuelle Abhängigkeiten auflösen
# apt-get build-dep gimp-ufraw
# apt-get source gimp-ufraw

Schritt 3 - Den Patch einpflegen
# cd ufraw-0.13
# grep -m1 DCRAW_VERSION dcraw.cc
(Hier sollte 8.80 als Version als Ergebnis stehen, bei anderen Versionen passt u.U. der Patch nicht.)
# patch < /ort/ufraw.Canon450D.patch

Schritt 4 - Anpassen der Paket-Versionsnummer
Diesen Schritt sollte man durchführen, damit die Paketverwaltung nach der Installation der gepatchten Software nicht wieder die “Originalversion” einspielen möchte. Dazu muss lediglich in der Datei “./debian/changelog” die Versionsnummer 0.13-1build1 in der ersten Zeile durch eine eigene Nummer ersetzt werden, meine Zeile sieht nun folgendermaßen aus:

0.13ufraw (0.13-eos450d) hardy; urgency=low

Nachteil an diesem Verfahren: gibt es eine neue Version der Software im Debian-Repository, bekommt der Paketmanager das nicht mit.

Schritt 5 - Bauen und installieren der gepatchten Pakete
# fakeroot dpkg-buildpackage
# dpkg -i ../*eos450d*.deb

Fertig ist die Laube.


Zak McKracken 2 unter Ubuntu - mit Sound |

Meine Ubuntu-Installation von Zak McKracken 2 verlief zwar erfolgreich, allerdings fehlte mir der Sound in den Videos der Zwischensequenzen.

Das nervte mich dann doch, deswegen installierte ich gerade testweise die aktuelle Wine-Version 1.1.0.

Da mir eine Selbst-Kompilierung zu aufwändig gewesen wäre, fügte ich für mein Hardy Heron:
deb http://wine.budgetdedicated.com/apt hardy main
in die Datei /etc/apt/sources.list ein.

(Für andere Ubuntu- oder Debian-Versionen gibt’s auf der Startseite des WineHQ APT Repository eine Linkliste).

Paketquellen aktualisiert, Wine installiert, Spiel gestartet …

… und der Ton läuft.


GER 3 : ESP 2 |

Das ist mein Tipp für heute Abend.

Oleeeee, ole, ole, oleee

*fg*


Blogt Ihr noch oder twittert Ihr schon? |

Eine neue Welle schwappt über die Online-Welt: Twitter wird mittlerweile allgegenwärtig.

Twitter is a service for friends, family, and co–workers to communicate and stay connected through the exchange of quick, frequent answers to one simple question: What are you doing?

Ich nenn’ das “Online-SMS” und bin bisher nicht wirklich davon überzeugt. Vielleicht geht mir aber auch nur der Sinn etwas ab.

Was haltet Ihr von dieser Art der Kommunikation?


Firefox 3 veröffentlicht |

Zur Zeit schwappt eine kleine Releasewelle über die Softwarewelt. Nach Opera 9.5 und Wine 1.0 steht nun die nächste Anwendung, sogar als neues “Major-Release”, in den Startlöchern:

Firefox 3 lädt zum Tanz.

Hoffentlich findet der Browser schnell seinen Weg nach Ubuntu 8.04, dort werkelt z.Zt. leider noch die Beta.


Wine 1.0 ist fertig |

Nach nunmehr 15 Jahren Entwicklungszeit wurde der Windows-Emulator “Wine” gestern endlich als Version 1 veröffentlicht.

Zur Zeit werden für die verschiedenen Zielplattformen die Binaries zusammengebastelt, die Source können aber jetzt schon heruntergeladen und selbst kompiliert werden.

Da bleibt mir, einen herzlichen Glückwunsch an das Wine-Team auszusprechen, das sich nun seit so langer Zeit immer erfolgreicher mit nicht dokumentierten Windows-APIs herumschlägt.

Keep on rollin’ :)


Zak McKracken 2 unter Ubuntu |

Heute habe ich mir endlich einmal die Zeit genommen, um zu testen, ob ich Zak McKracken 2 unter Linux zum Laufen bewegen kann.

Vorweg: es läuft - einzig den Sound in den Videosequenzen bekomme ich mit der z.Zt. mit Hardy Heron ausgelieferten Wine-Version “0.9.59-0ubuntu5″ nicht aus den Boxen.

Weitergeholfen hat mir der Beitrag von ’Hallerich’ im Zak2-Forum.

Man benötigt neben dem Zak2-Installer (den man beispielsweise auch bei Winboard herunterladen kann) noch ffdshow, die Datei “avifil32.dll“, sowie den MP3-Codec von Frauenhofer.

Ich gehe davon aus, dass Wine installiert und winecfg schon einmal gelaufen ist.

In diesem Fall startet man nun die setup.exe aus dem Zak2-Installationsverzeichnis. Die Installation benötigt weder DirectX noch XVID, statt des XVID-Codecs sollte man ffdshow benutzen (das wird auch von den Entwicklern empfohlen).

Die ffdshow-Installation kann im Anschluss an die erfolgreiche Einrichtung von Zak2 gestartet werden.

Es reicht, nur das VFW-Interface (”Video For Windows”) für die Installation zu markieren. Danach habe ich der Einfachheit halber alle Videoformate für die Benutzung mit ffdshow markiert - eigentlich sollte xvid reichen. Die Kompatibilitätsliste für den Video- und den Audio-Dekoder habe ich auf “nicht begrenzen” gestellt, sonst müsste man Zak McKracken danach noch manuell zur Verwendung mit ffdshow freigeben.

Um Wine beizubringen, die im Spiel eingebetteten Videos ruckelfrei abzuspielen, entpackt man jetzt die “avifil32.dll” nach ~/.wine/drive_c/windows/system32.

Und damit auch Ton aus den Lautsprechern kommt, fehlt noch die Installation des MP3-Codecs aus der “l3codecx.exe”.

Nun ist Zak fast startbereit. Es würde auch schon laufen, allerdings käme es noch zu einem ziemlich langen Hänger beim Spielstart und zu Rucklern im Spielverlauf.

Um das zu verhindern, sollte man über winecfg “zak2.exe” unter “Anwendungen” hinzufügen und “Windows 98″ als Windows-Version voreinstellen. Abschließend sollte Wine außerdem unter “Bibliotheken” angewiesen werden, die gerade einkopierte avifil32.dll zu verwenden, und nicht die im Emulator integrierte.

Einfach eine “Neue Überschreibung” für avifil32 hinzufügen und als “Native, Builtin” konfigurieren.

Fertig:

Screenshot Zak McKracken2

Das Spiel läuft, auf diese Weise installiert, bei mir einwandfrei. Einzig der Ton in den Videos macht Probleme. Nach ca. einer Sekunde bricht der Ton ab, auf der Konsole erscheinen dann Meldungen, wie:
fixme:wavemap:wodWrite Not all src buffer has been written, expect bogus sound
fixme:mpeg3:III_get_side_info_1 big_values (418) too large!
fixme:wavemap:wodWrite Got 0 length

Eine kurze Internet-Recherche ergab, dass das wohl ein Problem mit der in Ubuntu eingesetzten Wine-Version sein muss. Ein aktueller RC zur Version 1.0 sollte den Fehler wohl nicht mehr aufweisen.

Aber das auszutesten, ist mir für ein Spiel dann doch zu viel Aufwand. Über Erfahrungsberichte hierzu würde ich mich natürlich freuen.

Wer die Zwischensequenzen mit Ton sehen möchte, findet diese nach der Wiedergabe im Spiel im TMP-Unterverzeichnis von Zak2. Das Programm löscht die Dateien nämlich nach dem Abspielen nicht - und legt bei jeder Wiedergabe eine weitere Kopie des Videos an. Es empfiehlt sich also, tmp ab und zu mal zu entmisten …

So, jetzt möchte ich dem Spielvergnügen nicht weiter im Wege stehen - Viel Spaß :)


Des Rätsels Lösung |

Nach dem nicht wirklich lösbaren “Fortgeschrittenen-Rätsel” in der Kinderbeilage unserer Tageszeitung letzte Woche, sei hier noch schnell die offizielle Erklärung aus der gestrigen Ausgabe nachgereicht:

Danke an die, die Lösungsvorschläge beigesteuert haben, oft ist jedoch die simpelste Erklärung dann doch die Richtige. Wie in diesem Fall.


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