
Mittlerweile trifft man sie überall an, Internet-Adressen in der Art: http://bit.ly/4LjZ1. V.a. Twitterbenutzer sind aufgrund der Textlängenbeschränkung der Tweets auf die Linkverkürzer angewiesen.
Manchmal weiß man aber nicht wirklich, was sich für eine Seite hinter einer solchen Short-URL verbirgt
. Unbesehen klicke ich daher recht ungerne auf einen solchen Link (siehe auch meinen Artikel “so kann’s gehen“).
Jetzt gibt es Abhilfe: LongURL erlaubt, eine eingegebene Short-URL wieder rückwärts zu seiner Original-Adresse aufzulösen, so dass man weiß, wo man gelandet wäre.
So bekommt man recht schnell heraus: hätte ich den obigen Link http://bit.ly/4LjZ1 angeklickt, wäre ich auf http://kinderpornos.info/ gelandet…
Keine Sorge: die Seite soll nur das Problem mit einer kleinen Schocktherapie verdeutlichen – es hängt keine verbotene Seite hinter dem Link!
Firefox-Benutzer haben es sogar noch einfacher. Für sie gibt es das Addon “LongURL Mobile Expander“. Nach der Installation reicht es, mit der Maus über eine Short-URL zu fahren und es erscheint ein Tooltip, der einem sagt, was man denn beim Klick darauf aufrufen würde.

WikiLeaks, und dessen umstrittener Sprecher Julian Assange sind gerade in der letzten Zeit wegen der Veröffentlichung heikler, und eigentlich geheimer, politischer Dokumente auf der Internetplattform sowie durch die strafrechtliche Verfolgung des WikiLeaks-Sprechers, oft durch die Presse gegangen. 

