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Rufe WLAN an Horstbox |

Seit Anfang diesen Jahres läuft bei mir die die Horstbox von D-Link. Bislang läuft das Gerät auch ohne Probleme, gewundert habe ich mich jedoch schon vom ersten Tag an über das schlechte WLAN-Signal.

Gestört hat mich das bislang nicht wirklich, in Küche und Wohnzimmer war eine Verbindung über das Funknetz immer möglich, woanders brauchte ich bisher kein Netzwerk.

Als ich jedoch gerade für meinen Sohnemann einen PC aufgesetzt habe, der eine Etage - etwa 5m Luftlinie - über Horst steht und sich per Funk mit diesem unterhalten soll, bekam ich immer wieder Verbindungsabbrüche zum Netzwerk, die Signalqualität erreichte im höchsten Fall knapp 60 Prozent.

Es half nicht, Horst hin und her zu schubsen, es half kein Verdrehen der Antennen, das Drehen an den Software-Reglern unter “WLAN-Performance” und sogar das schweren Herzens vorgenommene Firmware-Update des Routers blieben erfolglos.

Die Verbindung war einfach nicht stabil hinzubekommen.

Also begab ich mich in’s Zwischennetz - es musste doch Leidensgenossen geben.

Im D-Link-Forum wurde ich schließlich auch fündig:

D-Link ist wohl beim Design der Horstbox ein “kleiner Fehler” unterlaufen. Die Mutter, die die Antennenbuchse am Gehäuse fixiert, verhindert, dass die Antenne komplett auf das Gewinde aufgeschraubt werden kann.

Der dadurch entstehende Kontaktverlust zwischen Antenne und Buchse verursacht die WLAN-Probleme.

Also habe ich die Mutter abgeschraubt, eine Unterlegscheibe entfernt und die Antenne neu aufgeschraubt.

Und siehe da: iwconfig weißt nun durchgängig zwischen 75 und 80 Prozent an Verbindungsqualität aus, die Verbindungsabbrüche gehören der Vergangenheit an.

Da fragt man sich, ob die Geräte nicht getestet werden, bevor sie auf den Markt kommen…


Out of the Deep … |

… of my Mind …

ist dieses Bild entstanden:

Out of the Deep of my Mind(Anklicken und dann nochmal auf “Full Size”)

Als ich das Foto gestern im Sealife in Oberhausen aufgenommen hatte, meinte meine Frau, es sähe aus wie ein Filmplakat.

Also hab’ ich eines draus gemacht…

Hoffe, es gefällt.


Augensüßigkeiten für Gnome |

Auf art.gnome.org gibt es jede Menge Hintergrundbilder, Icons, Fensterdekorationen und mehr, um dem Desktopmanager Gnome sowie auch gdm ein individuelles Outfit zu verpassen.

Das Durchforsten der Webseite ist, schon aufgrund der großen Menge an angebotenen Daten, mitunter recht mühselig.

Schon recht lange gibt es daher gnome-art, ein GTK-Programm, das automatisch die Vorschaubilder aller Desktop-Themen präsentiert und per Mausklick aktivieren soll. Das funktionierte (zumindest bei mir) eher schlecht als recht, bei jedem Programmaufruf wurden alle Vorschaubilder neu heruntergeladen, und das jedesmal wieder quälend langsam. Die automatische Installation eines Hintergrundbildes oder Desktop-Themas funktionierte auch nicht wirklich, zudem wird die Anwendung von sporadischen Abstürzen geplagt.

Also alles in allem nicht wirklich zu gebrauchen.

Jetzt ist aber die nächste Version des Verwalters für das Desktop-Aussehen am Start: gnome-art-ng.

Das Programm ist übersichtlich, die Vorschaubilder werden gecached (und recht schnell heruntergeladen), die Aktivierung eines Themas funktioniert per Klick, bei Nichtgefallen der letzten Aktion hilft der Button “Rückgängig” um zum vorherigen Zustand zurückzugelangen.

Und abgestürzt ist es bei mir bisher auch noch nicht. :)

Hier noch ein kleiner Screenshot:

Gnome Art NG

Aufmerksam auf gnome-art-ng wurde ich über apgetupdate.de

Links:
http://www.aptgetupdate.de/2008/07/17/linux-showcasing-gnome/
http://art.gnome.org/
http://developer.berlios.de/projects/gnomeartng/


Shell-Helferlein: watch |

Ich wurde gerade auf “watch”, einem kleinen Utility für die Shell, aufmerksam.

Mit watch ist es möglich, Befehle periodisch immer wieder auszuführen.

Bisher habe ich nie den großen Sinn in dem Tool gesehen, gibt es doch eine Crontab oder while-Schleifen.

Watch knallt die Bildschirmausgaben der ausgeführten Befehle aber nicht einfach untereinander weg, sondern leert vorher den Bildschirm. Dabei, und das ist das, was das Programm interessant macht, ist es möglich, die Veränderungen zwischen zwei von watch ausgelösten Befehlsausgaben markieren zu lassen. Diese Änderungen lassen sich auch kumulativ über die gesamte Laufzeit von watch markieren.

Auf diese Weise lässt sich beispielsweise sehr einfach überwachen, ob ein Prozess neue Forks erstellt, ob sich Dateigrößen geändert haben, ob neue Dateien in ein Verzeichnis kopiert wurden, ob sich Benutzer am System angemeldet haben, …

Das einzige was stört ist, dass watch keinen Parameter kennt, der nur eine festgelegte Anzahl von Befehlsdurchläufen anstößt.

Doch alles in allem, ein interessantes Tool.

Und ja, ich weiß: es gibt vielfältige Alternativen. :)

Links:
http://www.debian-administration.org/articles/605


Otto explains the PC - Otto erklärt das Pissoir |

gerade via irc


gimp-ufraw 0.13 und die Canon EOS 450d |

Nach dem letzten Kurzurlaub mit meiner Familie und dem damit verbundenen ersten Großeinsatz für meine neue DSLR Canon EOS 450d, freute ich mich schon darauf, die ersten Bilder zu pimpen (s/pimp/gimp/ ;) ).

Doch was meine Augen beim Öffnen aller Raw-Dateien mit dem Gimp-Plugin ufraw zu sehen bekamen, waren nur verwaschene, viel zu helle Aufnahmen. Alles Reglergeschubse blieb erfolglos, keine CR2-Datei ließ sich auch nur einigermaßen in optische Normalbereiche bugsieren.

Eine kurze Internet-”Recherche” ergab, dass meine Canon von ufraw 0.13 noch nicht unterstützt wird.

Aber die Opensource-Community wäre nicht Opensource-Community, wenn nicht irgendein findiger Mensch schon eine Lösung gefunden hätte.

Mit dem unter http://const.deribin.com/ufraw_and_Canon_450D angebotenen Patch wird die Unzulänglichkeit glattgebügelt, ufraw arbeitet wieder wie gewohnt.

Für denjenigen, der ein Debian-Derivat einsetzt (ich selbst arbeite hier mit Ubuntu Hardy Heron) und nicht weiß, wie er zu einem gepachten gimp-ufraw kommen soll, hier eine kurze Anleitung. Diese sollte von der Form her auf alle ufraw-Versionen passen, die die Version 8.80 von dcraw.cc einsetzen.

Schritt 1 - Den Patch herunterladen und entpacken
Die Beschreibung erspar ich mir ;)

Schritt 2 - Die Source von gimp-ufraw herunterladen und eventuelle Abhängigkeiten auflösen
# apt-get build-dep gimp-ufraw
# apt-get source gimp-ufraw

Schritt 3 - Den Patch einpflegen
# cd ufraw-0.13
# grep -m1 DCRAW_VERSION dcraw.cc
(Hier sollte 8.80 als Version als Ergebnis stehen, bei anderen Versionen passt u.U. der Patch nicht.)
# patch < /ort/ufraw.Canon450D.patch

Schritt 4 - Anpassen der Paket-Versionsnummer
Diesen Schritt sollte man durchführen, damit die Paketverwaltung nach der Installation der gepatchten Software nicht wieder die “Originalversion” einspielen möchte. Dazu muss lediglich in der Datei “./debian/changelog” die Versionsnummer 0.13-1build1 in der ersten Zeile durch eine eigene Nummer ersetzt werden, meine Zeile sieht nun folgendermaßen aus:

0.13ufraw (0.13-eos450d) hardy; urgency=low

Nachteil an diesem Verfahren: gibt es eine neue Version der Software im Debian-Repository, bekommt der Paketmanager das nicht mit.

Schritt 5 - Bauen und installieren der gepatchten Pakete
# fakeroot dpkg-buildpackage
# dpkg -i ../*eos450d*.deb

Fertig ist die Laube.


Zak McKracken 2 unter Ubuntu - mit Sound |

Meine Ubuntu-Installation von Zak McKracken 2 verlief zwar erfolgreich, allerdings fehlte mir der Sound in den Videos der Zwischensequenzen.

Das nervte mich dann doch, deswegen installierte ich gerade testweise die aktuelle Wine-Version 1.1.0.

Da mir eine Selbst-Kompilierung zu aufwändig gewesen wäre, fügte ich für mein Hardy Heron:
deb http://wine.budgetdedicated.com/apt hardy main
in die Datei /etc/apt/sources.list ein.

(Für andere Ubuntu- oder Debian-Versionen gibt’s auf der Startseite des WineHQ APT Repository eine Linkliste).

Paketquellen aktualisiert, Wine installiert, Spiel gestartet …

… und der Ton läuft.


GER 3 : ESP 2 |

Das ist mein Tipp für heute Abend.

Oleeeee, ole, ole, oleee

*fg*


Blogt Ihr noch oder twittert Ihr schon? |

Eine neue Welle schwappt über die Online-Welt: Twitter wird mittlerweile allgegenwärtig.

Twitter is a service for friends, family, and co–workers to communicate and stay connected through the exchange of quick, frequent answers to one simple question: What are you doing?

Ich nenn’ das “Online-SMS” und bin bisher nicht wirklich davon überzeugt. Vielleicht geht mir aber auch nur der Sinn etwas ab.

Was haltet Ihr von dieser Art der Kommunikation?


Firefox 3 veröffentlicht |

Zur Zeit schwappt eine kleine Releasewelle über die Softwarewelt. Nach Opera 9.5 und Wine 1.0 steht nun die nächste Anwendung, sogar als neues “Major-Release”, in den Startlöchern:

Firefox 3 lädt zum Tanz.

Hoffentlich findet der Browser schnell seinen Weg nach Ubuntu 8.04, dort werkelt z.Zt. leider noch die Beta.


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